Phillips

Phillips wurde 1796 von Harry Philips, einem ehemaligen leitenden Angestellten von James Christie, gegründet. In seinem ersten Geschäftsjahr hielt Phillips zwölf erfolgreiche Auktionen ab, und schon bald veranstaltete das Unternehmen Versteigerungen für die renommiertesten Sammler der Zeit, darunter Marie Antoinette, Beau Brummel und Napoleon Bonaparte.

Um Kunden zu gewinnen, verband Phillips Geschäftssinn mit einem Gespür für Selbstdarstellung. Er führte neue Werbemethoden für seine Auktionen ein, beispielsweise aufwendige Abendempfänge vor Auktionen, die heute aus der Auktionsbranche nicht mehr wegzudenken sind. Phillips gewann schnell das Vertrauen der gehobenen britischen Gesellschaft und ist bis heute das einzige Auktionshaus, das je eine Auktion im Buckingham Palace abgehalten hat.

Als Harry Phillips 1840 starb, erbte sein Sohn William Augustus ein starkes und erfolgreiches Vermächtnis und Geschäft. 1879 änderte William den Namen des Unternehmens in Messrs Phillips & Son. 1882 holte William seinen Schwiegersohn Frederick Neale in das Geschäft und das Unternehmen wurde erneut umbenannt, diesmal in Phillips, Son & Neale. Diesen Namen behielt das Unternehmen bis in die 1970er Jahre, als er in Phillips geändert wurde. Das Unternehmen hatte den Ruf, überall auf den Britischen Inseln über starke regionale Auktionssäle zu verfügen, die alles von Möbeln bis zu Kunstwerken und Nachlässen versteigerten.

1999 wurde das Unternehmen von Bernard Arnault, dem Vorstandsvorsitzenden der französischen Luxusmarke Louis Vuitton Moet Hennessey (LVMH), gekauft. Kurz nach der Übernahme fusionierte Arnault mit den angesehenen privaten Kunsthändlern Simon de Pury und Daniela Luxembourg, die in Zürich eine Galerie für impressionistische und moderne Kunst, de Pury & Luxembourg, führten. Das neue Team von Phillips, de Pury & Luxembourg hatte seinen Stammsitz in der East 57th Street und hielt Auktionen von impressionistischen, amerikanischen und modernen Kunstwerken sowie von Uhren, Schmuck und Design ab.

2002 übernahmen de Pury & Luxembourg die Kontrollmehrheit am Unternehmen, und 2003 verlegte Simon de Pury den Stammsitz in das Meatpacking District in Chelsea, das sich zu dieser Zeit gerade zu einem internationalen Kunstviertel entwickelte. Das neue Geschäftsmodell legte den Schwerpunkt ausschließlich auf den Verkauf der besten Werke zeitgenössischer Kunst sowie von Schmuck, Fotografie und wertvollen Ausgaben.

Im Oktober 2008 erwarb die Mercury Group, das russische Luxushandelsunternehmen, die Mehrheit an Phillips de Pury & Company, um eine weitere Expansion des Unternehmens zu ermöglichen.

Länder
  • Großbritannien
  • USA

Blogeinträge zu "Phillips"

Eine kleine Stilgeschichte
Die richtigen Möbel für seine Einrichtung zu finden, bedeutet viel Freude, kann bisweilen aber auch verwirrend sein, da man unweigerlich mit den unterschiedlichsten Stilepochen konfrontiert wird. Um für ein wenig Klarheit zu sorgen, sind wir bis ins 16. Jahrhundert zurückgegangen und haben uns die verschiedenen Stilepochen seitdem einmal etwas näher angeschaut.
Die tausend Leben des Gio Ponti
Gio Pontis zeitlos-klassische Kreationen von variabler Geometrie erkennt man auf den ersten Blick - sei es der Pirelli-Turm in Mailand, die Espressomaschine für La Pavoni oder der noch heute von Molteni gefertigte Stuhl "Superleggera".
Omega - Richtungsweisende Präzision für das Handgelenk
Der Buchstabe Omega ist nicht nur der letzte des griechischen Alphabets, die Uhrenmarke Omega hat auch das letzte Wort, wenn es um außergewöhnliche Präzision geht. Dank dieser und weiterer besonderer Eigenschaften, sind die Uhren von Omega gern gesehene Gäste bei Sportveranstaltungen, James Bond-Abenteuern und Mondmissionen!
Patek Philippe: Eine zeitlose Investition
Im Zeitalter des Smartphones ist es ein leichtes, die Zeit stets im Blick zu behalten. Trägt man eine Armbanduhr, ist das eher als ein Ausdruck von Stil zu werten. Und handelt es sich bei dieser Armbanduhr um ein Modell von Patek Philippe, geht es nicht nur um Stil, sondern um eine zeitlose Investition.
Mythos inklusive: Die Armbanduhren von Rolex
Vermutlich gibt es keine andere Uhrenmarke, die so bekannt ist wie Rolex. Und es gibt nicht viele andere Uhren, die so prestigeträchtig und exklusiv in der Herstellung sind, und ihren guten Ruf so sehr verdienen wie die von Rolex. Rolex gehört aber auch zu den Marken auf dieser Welt, um die sich besonders viele Mythen ranken.

Endpreise "Phillips "

Untitled (Casino #05) – Luisa Lambri
Luisa Lambri\nUntitled (Casino #05)\nLaserchrome print\n42 1/2 x 51 1/8 in. (108 x 129.9 cm.)\nExecuted in 2003, this work is number 4 from an edition of 5 plus 1 artist's proof. Phillips
I Do, 2010 – Louise Bourgeois
Louise Bourgeois\nI Do\n2010\nDigital print in colors, on fabric, the full sheet,\nS. 16 x 12 in. (40.6 x 30.5 cm)\nembroidered initial in red and numbered 270/300 in pencil (there were also 35 artist's proofs), co-published by the artist and Cheim & Read, New York to benefit Freedom to Marry, New York, with accompanying Certificate of Authenticity, unframed. Phillips
Nude lying down, 1948 – Minayoshi Takada
Minayoshi Takada\nNude lying down\n1948\nGelatin silver print, printed circa 1955.\n55.9 x 93.3 cm. (22 x 36 3/4 in). Phillips
Untitled (Pregnant Woman), 2002-2004 – Cindy Sherman
Cindy Sherman\nUntitled (Pregnant Woman)\n2002-2004\nColor coupler print.\n29 x 20 in. (73.7 x 50.8 cm).\nSigned, dated and numbered 96/300 in ink on the verso. Phillips
Polar Coordinates III, 1980 – Frank Stella
Frank Stella\nPolar Coordinates III\n1980\nOffset lithograph with screenprint in colors, on Arches Cover paper, the full sheet,\nS. 38 1/2 x 38 in. (97.8 x 96.5 cm)\nsigned, dated `80' and numbered 25/100 in pencil (there were also 20 artist's proofs), published by Petersburg Press, New York, a small Y shaped spot of ink loss at upper right, minor creasing at lower and upper left corners, otherwise in very good condition, framed. Phillips
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F: +1 212 940 1213
Phillips London
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F: +44 20 7318 4011
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