Christian Berg (1893-1976) Schweden

Christian Berg studierte von 1915-1919 an der Kunsthochschule in Stockholm, wo er im realistischen Stil mit einem Schwerpunkt auf der wilden Natur malte. Berg wurde stark von seinen Reisen nach Ägypten und Griechenland in den 1920er Jahren beeinflusst, wo er mit der modernistischen Kunst sowie mit altägyptischen Skulpturen in Berührung kam. Berg reiste auch nach Paris, wo er dem Künstlerkreis um Fernand Léger nahestand. Von seiner frühen postkubistischen Malerei wechselte Berg zur Bildhauerei. Der Einfluss der klassischen Kunst ist deutlich in seinen Torso-Skulpturen sichtbar, die er ab 1926 in verschiedenen Formaten und Materialien schuf. 1930 war Berg an der Stockholmer Ausstellung beteiligt, auf der seine größte und strengste Version des Themas, die Monumentalskulptur, zu sehen war. Als größtes Vorbild für Berg gilt der Bildhauer Alexander Archipenko, aber auch Constantin Brancusi und Alberto Giacometti werden als wichtige Inspirationen angesehen.

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