Elliott Erwitt (1928-) Frankreich

Elliott Erwitt wurde 1928 in Paris geboren, emigrierte 1938 im Alter von zehn Jahren jedoch nach New York. 1941 ließ sich die Familie schließlich in Los Angeles nieder. Bereits als Jugendlicher begann Erwitt zu fotografieren und hatte einen Nebenjob in einer kommerziellen Dunkelkammer in Hollywood. 1949 begann Erwitt, als professioneller Fotograf zu arbeiten, und 1953 wurde er von Robert Capa, dem Gründer der prestigeträchtigen Agentur Magnum Photos, eingeladen, der Agentur beizutreten. Erwitt ist noch heute Mitglied von Magnum Photos und hat mehrmals als ihr Vorsitzender gedient.


Elliott Erwitt ist vor allem für seine Schwarz-Weiß-Fotografien bekannt, die in ihrem alltäglichen Zusammenhang oft ironisch und leicht absurd sind. In seinen Fotografien tauchen immer wieder Hunde als Motiv auf, die in vier von Erwitts Büchern, Son of Bitch (1974), Dog Dogs (1998), Woof (2005) und Elliott Erwitt’s Dogs (2008), die Hauptrolle spielen.


Erwitt begann, neben seiner Fotografie auch Filme zu machen, von denen die Dokumentarfilme Beauty Knows No Pain (1971), Red, White and Bluegrass (1973), und Glass makers of heart (1977) am bekanntesten sind. Außerdem produzierte er 17 Filme, alles Komödien und Satiren.

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