Rokoko

Durch den regen Import von Kunst und Kunsthandwerk aus Frankreich kam das Rokoko schon früh nach Schweden. Dennoch entwickelte sich dort ein eigenständiger Stil mit typisch schwedischen Eigenschaften von sehr hoher Qualität. Inspiration für die Muster und das Dekor fand man in der Natur, und die Möbel wurden in hellen Farben gestrichen. Das Rokoko entwickelte die stilistischen Züge des Barocks weiter, führte jedoch auffällige asymmetrische Elemente ein. Gerade Linien waren verpönt. Möbel und Kunsthandwerk erlebten während des Rokokos eine ihrer größten Blütezeiten, in der Praktikabilität, Verspieltheit und Eleganz miteinander vereint wurden. Das Wort Rokoko kommt vom französischen „rocaille“, das eine Klippenformation oder ein asymmetrisches Ornament bezeichnet, welches das Herzstück des Zierbalkens im Rokoko bildet.

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