Dan Flavin (1933-1996) USA

Dan Flavin war ein amerikanischer Künstler, der in Queens, New York, geboren wurde. Er arbeitete vor allem mit Leuchtröhrenlicht. Flavin begann früh zu malen und studierte Ende der 1950er Jahre Kunstgeschichte an der Colombia University. Er hatte unter anderem Nebenjobs im Guggenheim Museum, im Museum of Modern Art und im American Museum of Natural History. Flavin begann in der Nachkriegszeit der 1950er Jahre mit Leuchtröhrenlicht zu experimentieren und ließ sich von der dominierenden abstrakten Kunst inspirieren. Seine Kunst wird durch einen abstrakten und minimalistischen Stil geprägt. Flavins Leuchtröhrenkonstruktionen waren dreidimensional wie Skulpturen, wurden jedoch an die Wand gehängt wie Bilder in allen möglichen Farbkonstellationen. Flavin hatte seine erste Einzelausstellung 1964 in der Green Gallery in New York. Dabei versuchte er, das traditionelle Kunstverständnis, nach dem man Kunst an die Wand hängt, hinter sich zu lassen. Er nutzte „toten“ Raum, z. B die Ecken eines Zimmers, und hob diese mithilfe seiner Konstellationen hervor, sodass dieser leere Raum einen Sinn erhielt.

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