Erik Dietman (1937-2002) Schweden

Erik Dietman war ein schwedischer Maler und Bildhauer. Dietman studierte an der Kunstschule in Malmö und ließ sich 1959 in Paris nieder. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er als Professor an der Académie des Beaux-Art in Paris und an der Kunsthochschule in Stockholm. Sprache ist ein wichtiges Element des künstlerischen Schaffens Dietmans. Ein großer Teil seiner Werke spielt durch Wortwitze, Verdrehungen und Zweideutigkeiten mit der Sprache. Als Künstler war Dietman ein zeitgenössischer Dadaist, der Autoritäten in der Gesellschaft und in der Sprache scharf kritisierte. Sein Werk als Bildhauer war unter anderem stark von Marcel Duchamp und den Nouveaux Réalistes inspiriert. Dietman war selbst aktiv an der Fluxus-Bewegung beteiligt. Seine Statuen sind aus Stein, Bronze, Aluminium und Gusseisen. Oft sind die Objekte mit Mullbinden umwickelt oder mit Pflastern versehen, als ob sie verletzt wären. Dietman scheute sich nicht davor, verschiedene Arten von Materialien zu verwenden. Er gewann in Frankreich einen Preis als Bildhauer des Jahres.

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