Helmer Osslund (1866-1938) Schweden

Der schwedische bildende Künstler Helmer Osslund wurde unter dem Namen Åslund geboren. Osslund änderte seinen Namen, als er als 20-Jähriger nach Amerika ging, um Architekt zu werden. Er blieb jedoch nicht lange in den USA und begann nach seiner Rückkehr nach Schweden, an der Technischen Schule und an der Kunstschule des Konstnärsförbundet in Stockholm zu studieren. Osslund war als Dekorationsmaler in der Porzellanfabrik Gustavsberg angestellt und war eine Zeit lang Schüler Paul Gauguins an der Académie Colarossi in Paris. Am Anfang seiner Karriere arbeitete er vor allem realistisch, ging später jedoch zu einem stärker expressionistischen Stil über. Für diesen expressionistischen Stil wurde Osslund später auch bekannt, insbesondere für seine expressiven Landschaftsgemälde der nordschwedischen Natur. Osslunds Werke sind in Museen in ganz Schweden zu sehen, unter anderem im Nationalmuseum.

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