Max Ernst (1891-1976) Deutschland

Max Ernst war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer, der in Frankreich und den USA arbeitete. In Paris kam er mit Jean Arp in Kontakt, mit dem zusammen er eine Dadaismus-Gruppe in Köln gründete.
Seine erste Einzelausstellung hatte Ernst 1921 in Paris. Sie stieß bei anderen Dadaisten auf große Bewunderung. Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Ersten Manifests des Surrealismus durch André Breton begann eine neue experimentelle Phase in Ernsts künstlerischem Schaffen. Kurz darauf erfand Ernst die „Frottage“, mit der er suggestiv-zufällige Effekte hervorrief. In den 1930er Jahren schuf Ernst zunehmend „Visionen“, in denen er Gegenstände zu einer Art fantasievollen Albtraumimprovisation kombinierte. Als Bildhauer wurde Ernst während des Krieges in den USA von der primitiven Magie der indianischen Kultur inspiriert. Sein Spätwerk ist beinahe nicht-figurativ und hat nach wie vor eine suggestive Kraft.

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