Salvador Dalí (1904-1989) Spanien

Der Künstler Salvador Dalí wurde 1904 in Spanien geboren und ist als einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts und als berühmtester Vertreter des Surrealismus bekannt. Neben der Malerei war Dalí auch als Bildhauer, Fotograf und Filmemacher tätig. Dalí besuchte schon in jungen Jahren die Kunstschule. Die erste Ausstellung seiner Holzkohlezeichnungen wurde 1916 von seinem Vater im elterlichen Haus organisiert. Seine erste öffentliche Ausstellung hatte er einige Jahre später, 1919, in einem Gemeindetheater.

1922 begann der Künstler, an der Academia de San Fernando in Madrid zu studieren. Schon damals war Dalí eine auffällige Person mit einem ganz besonderen Stil, aber noch aufsehenerregender war Dalís Kunst. Er experimentierte vermutlich als einziger Künstler in Madrid zu dieser Zeit mit dem Kubismus. Hierzu wurde er durch Kataloge und Artikel inspiriert, die ihm sein Künstlerkollege Ramon Pichot schickte. Bei der ersten Einzelausstellung des Künstlers in Barcelona im Jahr 1925 wurde sein Talent erkannt; große internationale Bekanntheit erlangte er 1928 durch eine Ausstellung in Pittsburgh. Im darauffolgenden Jahr wurde Dalí in die Pariser Gruppe der Surrealisten aufgenommen, zu deren Entwicklung er entscheidend beitrug. Inspiriert von der Psychoanalyse Freuds arbeitete der Künstler nun mit den traumähnlichen Fantasien des Unterbewusstseins, wobei die Symbolik in seinen Gemälden eine wichtige Rolle spielte. Dalís Technik gilt als altmeisterlich; seine Perspektive entnahm er dem Realismus. Die Beständigkeit der Erinnerung von 1931 ist das berühmteste surrealistische Gemälde der Welt. Durch Dalís sonderbarer Charakter, seine spektakulären Gemälde und seine vielseitige Karriere war er eine der interessantesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der Künstler hinterließ mehr als 1500 Werke.

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