Ivan Aguéli (1869-1917) Schweden

Ivan Aguéli begann schon in seiner Kindheit und Jugend auf Gotland zu zeichnen und malen. 1890 unternahm er seine erste Reise nach Paris, wo er künstlerisch tätig war. Neben der Kunst kam er mit Kommunisten, Anarchisten und Theosophen in Kontakt. Er studierte außerdem orientalische Sprachen und trat später zum Islam über. Im Laufe seines rastlosen Lebens lebte er mehrmals in Ägypten und Indien, bevor er für einige Zeit nach Schweden zurückkehrte. Aguéli ließ sich schließlich in Spanien nieder, wo er 1917 tödlich verunglückte. Seine Malerei war für das frühe 20. Jahrhundert revolutionär, da seine Porträt- und Landschaftsmotive durch außergewöhnliche Lichtspiele und Farbtöne geprägt waren. Die Gemälde wirken in ihrem kleinen Format monumental. Werke des Künstlers sind heute in den meisten schwedischen Museen zu sehen und sind bei Privatsammlern sehr gefragt.

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