Albin Amelin (1902-1975) Schweden

Albin Amelin wuchs in Chicago auf, reiste aufgrund seiner schwedischen Wurzeln als junger Mann jedoch nach Schweden, um an der Technischen Schule zu studieren. Als Künstler war er jedoch Autodidakt. Amelin malte im expressionistischen Stil und wurde von Munch, van Gogh und Kokoschka beeinflusst. Im Gegensatz zu diesen Künstlern ist Amelins eigener Stil jedoch brutal und voller Gewalt, sowohl in der Motivwahl als auch in der Art der Malerei. Kennzeichnend für seine Malerei sind dicke Farbschichten und grobe Konturen. Die Gemälde Berusad Brud (Betrunkene Braut) und Slagsmål på Krogen (Schlägerei in der Kneipe) waren bei seiner Debütausstellung in der schwedisch-französischen Galerie eine große Sensation. Amelins kommunistische Weltanschauung prägte sein Werk, was in der Wahl seiner Motive zum Ausdruck kam, die oft Arbeiter bei ihrer Tätigkeit zeigen. Andere Werke sind wiederum völlig anders, denn Amelin war auch Naturmaler und Blumen sind ein wiederkehrendes Motiv seiner Gemälde. Amelin ist außerdem gemeinsam mit u. a. Vera Nilsson, Bror Hjorth, Sven X:et Erixson und Gideon Börje als Gründer der Galerie Färg & Form bekannt.

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