Den Auftakt zur Auktion macht eine Vernissage am 23. November um 19 Uhr. Im Laufe dieses Abends findet eine Charity-Auktion mit Zeitgenössischer Kunst zu Gunsten des Museums des Nötscher Kreises statt.

Die Versteigerungen der 114. Auktion beginnen dann am 29. November um 16 Uhr mit Jugendstil & Design. Um 18 Uhr folgt die Kunst der Klassischen Moderne. Der 30. November ist schließlich der Zeitgenösssichen Kunst gewidmet, die in zwei Sitzungen unter den Hammer kommt (14 Uhr und 18 Uhr). Die Besichtigung der Schaustellung findet vom 24. bis 30. November statt.

Für einen ersten Überblick haben wir für Sie nun 12 unserer Highlights zusammengestellt. Klicken Sie wie gewohnt auf die Bilder, um nähere Informationen zu erhalten.

Jugendstil & Design 

Highlights in der Jugendstil & Design-Auktion sind die Erzeugnisse der Wiener Werkstätte, einer Produktionsstätte bildender Künstler, die 1903 gegründet wurde. Gründungsmitglieder waren der Industrielle und Kunstmäzen Fritz Waerndorfer, der Maler, Grafiker und Kunsthandwerker Koloman Moser sowie der Architekt und Designer Josef Hoffmann. Von den beiden Letzteren, die jeweils mit mehreren Objekten in der Auktion vertreten sind, sehen Sie hier zwei herausragende Schmuckstücke im Design des Jugendstils.

Klassische Moderne 

Die Vielfalt der künstlerischen Stilrichtungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird in der Auktion Klassische Moderne deutlich. Um in seinem Werk Bauernsonntag Kraft, Naturverbundenheit und ländliche Kultur zum Ausdruck zu bringen, benötigte Alfons Walde nur wenige Farben. Bemerkenswert ist auch die Schattensetzung, durch die man selbst die alpine Höhensonne auf der Haut zu spüren meint.

Vielfältig ist auch die Darstellung des weiblichen Wesens. Um gleichzeitig Kraft und Verletzlichkeit auszudrücken, brauchte Egon Schiele nicht mehr als einen Bleistift und ein Blatt Papier. Ein Sinnbild zärtlicher Mutterliebe ist hingegen das vorliegende Gemälde von Josef Floch, das stark an ein Madonnenbildnis erinnert. Floch hatte dieses Motiv ab 1926 wiederholt dargestellt. Die beiden Frauen des Aquarells von Ernst Ludwig Kirchner erhalten Konkurrenz durch die ebenfalls dargestellte Katze. Bei dem Tier handelt es sich um Boby, einen schwarzer Kater, der seit 1919 bei Kirchner lebte und den dieser wiederholt in seinen Werken verewigte.

Rudolf Wacker war einer der bedeutendsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit in Österreich. Die Inspiration und die Motive für seine mehr als 150 Stillleben, holte er sich bei den zahllosen Gegenständen, Erinnerungsstücken und Kuriositäten, die er in seinem Atelier zusammentrug.

Zeitgenössische Kunst

Mit sechs Werken ist Maria Lassnig, die Grande Dame der österreichischen Kunst nach 1945, in der Auktion vertreten. Auf diesen beiden Ölgemälden hat sie sich selbst dargestellt. In Herbstbild/Herbst alleine mit einer Obstschale, in dem titellosen Werk aus der Serie Malflüsse gemeinsam mit Personen aus ihrem Umkreis. Die 2014 verstorbene Künstlerin befindet sich dort oben in der Mitte.

Auch der österreichische Maler Max Weiler ist mit mehreren Werken in der Auktion vertreten. Die beiden, die Sie hier sehen, stammen aus zwei aufeinanderfolgenden Perioden seines Schaffens. Das Werk unten zählt zu Weilers Serie "Landschaft auf tönenden Gründen", die 1974 endet und durch die "Neuen Landschaften" abgelöst wird. Durchblick durch blaue Gegend gehört dem letzteren Zyklus an.

Unser letztes Beispiel stammt von der Hand des österreichischen Künstlers Clemens Krauss. Typisch für dessen Werke ist der Verzicht eines Hintergrundes, sodass der Fokus vollkommen auf die abgebildeten Personen und ihre Beziehung zueinander gerichtet ist.

An der Auktion können Sie persönlich als Saalbieter oder am Telefon teilnehmen. Beides kann auch stellvertretend durch die vom Auktionshaus unabhängige Sensalin geschehen, die Sie während der Auktion vertritt. Weitere Möglichkeiten sind ein schriftlicher Kaufauftrag sowie das Online Bidding-Verfahren.

Entdecken Sie das gesamte aktuelle Angebot des Auktionshauses im Palais Kinsky hier bei Barnebys.