Das Herbstevent im Auktionshaus an der Ruhr beginnt am 29. September um 15 Uhr mit der Versteigerung von Schmuck und edlen Armbanduhren, darunter viele schöne Vintage Stücke so begehrter Marken wie Rolex und Omega. Letztere ist unter anderem vertreten mit einer Speedmaster Speedsonic von 1974 sowie einer Constallation Date Stardust, die etwa zur selben Zeit auf den Markt kam.

Neben Taschenuhren dürfen sich die Auktionsbesucher auch über eine schöne Auswahl an Pendulen freuen, die mit ihrer fantasievollen und individuellen Gestaltung bestechen. Aus Frankreich stammen zwei Beispiele, die im früh- und im hochklassizistischen Stil gestaltet wurden. Die um 1765 von Ferdinand Berthoud gestaltete Pendule ist mit einer antiken Vase und Blattwerk bekrönt. Die Firma Chopin ließ das Zifferblatt ihrer Uhr um 1810 von Amor im Streitwagen ziehen.

Weiter geht es mit Silber, Porzellan, Ikonen und Möbeln. Anschließend wird die Kategorie "Grafik" aufgerufen. Hier darf auf eine nicht betitelte Zeichnung von Hannah Höch mitgeboten werden, welche die dem Dadaismus verbundene deutsche Künstlerin mit Kreide und Filzstift zu Papier gebracht hat. Hannah Höch ist insgesamt mit 12 Arbeiten in der Auktion vertreten.

Nach der Grafik folgt die Gemäldeofferte, die sich aus Werken Alter Meister, des 19. Jahrhunderts und moderner Künstler (u.a. Heinrich von ZügelMax Clarenbach) zusammensetzt.

Vom französischen Maler Bernard Cathelin sticht das Ölgemälde Ferme Aux Champs de Colza ("Bauernhof in einem Rapsfeld") hervor. Es ist eine typische Arbeit des Künstlers, der die Motive für seine Arbeiten, vor allem Stillleben, Frauenportraits und Landschaften, auf seinen zahlreichen Reisen fand, um sie in leuchtenden Farben festzuhalten.

So richtig romantisch wird es in der folgenden Kategorie mit Skulpturen, wenn wir einen Blick auf das sich leidenschaftlich küssende Bronzepaar von Ferdinand Lepcke werfen. Die Darstellung sich küssender Menschen war um 1900 hoch im Kurs, man denke nur an die Skulptur von Rodin oder das berühmte Gemälde von Klimt. Einfach zum Dahinschmelzen...

Exotisch wird es dann mit Objekten aus Asien und einer Sarkophagmaske aus dem Alten Ägypten. Es handelt sich um den oberen Teil eines Sarkophagdeckels aus Holz, Stuck, Leinen und Farbe aus der spätptolemäischen Epoche (2./1. Jh. v. Chr.), als die Unabhängigkeit des Pharaonenreiches bereits ihrem Ende entgegen sah.

Den Abschluss der Auktion bilden Militaria, Reisegebäck sowie eine große Auswahl an Orientteppichen.

Die Ausstellung zur Auktion ist vom 22.-27. September täglich von 12-18 Uhr in der Friedrichstraße 67 in Mülheim a. d. Ruhr geöffnet.

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