263 Lose mit luxuriösen Uhren und wunderschönem Schmuck kommen am 9. Dezember bei Pfand & Auktion Vaduz unter den Hammer. Die Offerte umfasst eine große Auswahl gesuchter Modelle Schweizer Uhrmacherkunst, die kein Sammlerherz unberührt lassen werden.

Das älteste Modell der Auswahl, die wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen möchten, stammt aus dem Hause Longines. Der 13ZN Chronograph kam 1936 auf den Markt und verfügte über die sogenannte Flyback-Funktion. Mit dieser Komplikation war es dem Uhrenträger möglich, die Stoppuhr-Funktion des Chronographen zu nutzen, ohne die Zeitanzeige des Zifferblattes anhalten und neustarten zu müssen.

Weiter geht es in den 1960er Jahren, wo uns das absolute Highlight der Auktion begegnet: Ein Rolex Daytona Chronograph von 1962. Das Modell aus Edelstahl hat die Referenznummer 6239, die gleiche wie die Rolex Daytona von Paul Newman, die Ende Oktober diesen Jahres zur mit einem Zuschlagspreis von 17,8 Millionen USD zur teuersten Armbanduhr wurde, die jemals bei einer Auktion versteigert wurde.

Bei der Olympic Rattrapante von Omega handelt es sich um eine Taschenstoppuhr, mit der die Zeit von zwei Wettkampfteilnehmern gleichzeitig gemessen werden kann. Der Chronograph kam 1932 auf den Markt und sogleich bei den Olympischen Spielen in Los Angeles zum Einsatz. Die vorliegende Version mit zeitlosem schwarzen Zifferblatt wurde bei den Olympischen Spielen in Mexico 1968 verwendet.

 

Als das vorliegende Exemplar einer Rolex GMT-Master 1968 gefertigt wurde, gab es das Modell des Schweizer Uhrenherstellers bereis seit 14 Jahren. Die Uhr war in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fluggesellschaft Pan Am entwickelt worden, die für ihre Piloten Uhren haben wollte, die zwei Zeitzonen anzeigen kann.

Der Schweizer Uhrenhersteller Vulcain gehörte zu den ersten Anfang des 20. Jahrhunderts, die Armbanduhren in ihr Sortiment aufnahmen. 1947 brachte die Firma die erste Armbanduhr mit integriertem Wecker auf den Markt. Der Weckton klang wie das Schnarren einer Grille, weshalb sie den Namen "Cricket" (engl. für "Grille") bekamen. Da viele Präsidenten der USA Vulcain Cricket-Uhren trugen, bekamen sie den Spitznamen "Präsidentenuhr".

Die kunterbunten Stella-Zifferblätter, die in verschiedenen Farben erhältlich waren, wurden in den 1970er und 1980er Jahren für Day-Date-Modelle von Rolex verwendet. Was die Namensherkunft angeht, gibt es zwei Versionen. Der ersten Version nach sollen sie nach dem amerikanischen Künstler Frank Stella (*1936) benannt worden und in Anlehnung an dessen Kunstwerke geschaffen worden sein. Die zweite Version besagt, dass die Zifferblätter nach dem lateinischen Wort "stella" für "Stern" benannt wurden, womit auf ihren Leuchtkraft hingewiesen werden sollte.

Was die Daytona für Rolex ist, ist die Autavia für Heuer. Die Uhr, deren Name sich aus "Automobile" und "Aviation" zusammensetzt, kam 1969 auf den Markt. Ihr erster Träger war der Schweizer Rennfahrer Jo Siffert, dem sie vermutlich zu Werbezwecken überreicht worden war. Nach ihm ist auch eine Variante der modellreichen Serie benannt.

"Vintage aber dennoch ungetragen" begegnet uns hier in zwei Losen. Eines davon sehen Sie oben. Bei dieser Uhr handelt es sich um einem goldenen Rolex Submariner von 1986. Während die frühen Exemplare dieses Uhrenmodells bis 200 Meter wasserdicht waren, können die neueren Modelle, wie auch das vorliegende, in einer Tiefe von 300 Metern bestehen.

Ebenfalls ungetragen sind alle vier Armbanduhren eines Exemplars der limitierten Sammleredition von Zenith aus den 1990er Jahren. Das Set umfasst vier Uhren mit mechanischem Werk und Gehäusen aus 18-karätigem Gelbgold.

Sehen Sie hier zum Abschluss noch vier Lose mit Schmuckstücken der Auktion. Oben sind eine Brosche und ein Paar Ohrringe abgebildet, die vom Juwelier Hemmerle in München kreiert wurden. Die Brosche in Form eines Kleeblattes ist mit herzförmigen Diamanten besetzt, die zusammen ein Gewicht von ca. 8 ct aufweisen. Einer der Steine hat den Farbton Fancy intense yellow. Das Herkunftsland der Rubine ist bei beiden Losen Thailand.

Smaragde und Diamanten zieren unten ein Platinarmband und ein weiteres Paar Ohrringe. In beiden Fällen stammen die grünen Edelsteine aus Kolumbien.

Die Schmuck- und Uhrenauktion von Pfand & Auktion Vaduz findet am 9. Dezember in Eschen im Fürstentum Liechtenstein statt. Versteigerungsbeginn ist um 13 Uhr. Gebote können selbstverständlich auch über den Onlinekatalog abgegeben werden.

Den gesamten aktuellen Katalog des Auktionshauses mit 263 ausgesuchten Losen können Sie gleich hier entdecken.

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