Der Rolex GMT-Master ist einer der markantesten Sportuhren weltweit - und das nicht nur in der Historie von Rolex. Die blau-rote Lünette ist in der Alltagssprache als "Pepsi" -Lünette bekannt geworden. Allerdings war nicht das Erfrischungsgetränk die ursprüngliche Inspiration für die Auswahl der Farben beim Design der Uhr.

Der ursprüngliche GMT-Master kam Mitte der 1950er Jahre auf den Markt. Die rote und blaue Lünette wurde durch die Zusammenarbeit von Rolex mit einem bekannten Unternehmen inspiriert: Pan Am Airlines. Pan Am war damals auf der Suche nach einer Uhr, auf der Piloten zwei Zeitzonen gleichzeitig abzulesen und schrieb einen Wettbewerb aus, den Rolex mit der GMT-Master gewinnen konnte.

Farben und Form des Pepsi-Logos gaben der GMT-Master ihren Spitznamen Farben und Form des Pepsi-Logos gaben der GMT-Master ihren Spitznamen

Die kontrastierenden Töne auf der Lünette geben an, dass die Uhr zwei Zeitzonen anzeigt und erleichtern das Ablesen der zweiten Zeitzone, da sie den Unterschied zwischen Tag- und Nachtstunden verdeutlichen.

Die Rolex GMT-Master hat also tatsächlich gar nichts mit der Marke Pepsi zu tun. Ihr noch immer verwendeter Spitzname resultiert lediglich aus den verwendeten Farben und dem runden Design des Logos von Pepsi.

Steckt tatsächlich dahinter: Pan American Airlines (allerdings nicht das Logo) Steckt tatsächlich dahinter: Pan American Airlines (allerdings nicht das Logo)

Die GMT-Master Ref. 1675 ist das zweite Modell der Serie. 1959 eingeführt, ist sie eine der ältesten Referenzen in der Geschichte von Rolex und eine der meist gesuchten Uhren von Rolex überhaupt. Die Farben der Lünette sind im Laufe der Zeit verblasst und weisen nun mit ihren hellen Schattierungen eine erwünschte Patina auf.

2007 brachte Rolex in einer Neuauflage die GMT-Master II auf den Markt, bei der die ursprüngliche Aluminium-Lünette gegen eine langlebigere aus Keramik ausgetauscht wurde. Weitere Versionen dieser Uhr folgten 2013 und 2014.

Die Rolex GMT-Master "Pepsi" ist eines von vielen Highlights der Armbanduhren-Auktion von Fellows am 24. April.

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