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Die Trends zeichnen sich deutlich ab auf der großen Antikmesse in Maastricht, die 352 Aussteller aus der ganzen Welt präsentiert. Klarere Formen, mehr Stilmix und eine Mischung aus antik und modern, Symbolismus erfährt ein Hoch und ein besonderer Fokus liegt auf Handwerk und Materie.

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Das heißt es gibt viel Skulptur und wohlgeformtes Kunsthandwerk zu sehen, moderne und zeitgenössische Galerien sind gefüllt mit Kunst, welche die Materie als wichtigen Teil ihrer Werke hervorgehoben haben. Alles von Fontanas geschlitzte Leinwände in verschiedenen Lagen über Damien Hirst festgemalte Schmetterlinge bis hin zu penibel geschnitzten Holzskulpturen. Samtiger Marmor und altehrwürdige Bronze, symbolische Malerei in komischen Rahmen, Jugendschmuck aus Emaille, Gold und Perlen.

Der deutlichste Trend des Jahres unter den Aussteller zeichnet sich im Interesse für Stil- und Epochenmixe ab. In der Kunst kann man mehrere Beispiele zu symbolischer Kunst finden, was sich sicherlich mit der Neueröffnung des Museums Musée Fin-de-Siècle in Brüssel erklären lässt. Die dort gezeigte Kunst und Kunsthandwerkgegenstände stammen aus der Zeit 1868 bis 1914 und spiegeln eine interessante Epoche, die für längere Zeit in vielen Museen rund um die Welt zurückgedrängt und missachtet wurde.

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Im modernen Segment sehen wir deutlich, dass die amerikanische Formensprache starken Einfluss gehabt hat. Desweiteren ist eine deutlich steigende Nachfrage nach Skandinavischem Design wahrzunehmen, wie bisher in Bezug auf französischem und italienischem Design. Überdies sind es einzigartige und spezialbestellte Möbel, welche sich am besten verkaufen. Ein Beispiel amerikanischen Designs welches sich derzeit auf besonders starkem Vormarsch befindet, sind Möbel und Gegenstände des Designers Paul Evans. Mit dem Schmiedehandwerk als Basis hat er es geschafft die Möbel auf besondere und einzigartige Weise auszuschmücken. Die Preise für seine Möbel verlangen jetzt schon einen gut gefüllten Geldbeutel, werden aber voraussichtlich weiterhin weltweit ansteigen.

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