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Francis Bacon "Three studies of John Edvards"

Christie’s erzielte gestern Nacht einen neuen Auktionsrekord mit seinen Einnahmen von unglaublichen 541 Mio. Euro inklusive Provision. Auf der Auktion wurden neue Rekorde für Lukas Samaras, Joseph Cornell, Alexander Calder, Robert Gober, Salvatore Scarpitta, Barnett Newman, Frank Stella, Martin Puryear, Robert Mangold und Joan Mitchell erzielt. Joan Mitchells titelloses Gemälde aus dem Jahr 1960 wurde für ca. 8,6 Mio. Euro verkauft und sie wurde dadurch die best bezahlte Künstlerin der Welt.

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Joan Mitchell "Untitled"

Barnett Newmans Gemälde war vielleicht die Hauptnummer der Auktion und wurde für einen neuen Rekordpreis für den Künstler verkauft: Nach einem harten Kampf zwischen drei Bietern, fiel der Hammer bei rund 60,7 Mio. Euro.

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Barnett Newman „Black Fire I“

Die Auktion enthielt vier Werke, deren Ausgangspreise ”Schätzungen auf Anfrage” waren, was indizierte, dass ihr Preis so astronomisch hoch war, dass Spezialisten nicht mehr länger einen passenden Ausgangspreis zu vermuten. Ein Beispiel hierfür war Francis Bacons Triptychon „Three studies of John Edvards“ von 1984. Bacons früheres Triptychos „Three Studies of Lucian Freud“ wurde auf der der zeitgenössischen  Herbstauktion im November 2013 verkauft und erzielte damals das am teuersten verkaufte Gemälde der Welt. Etwas schlechter ging es dieses Mal, der Hammer fiel bei ca. 52,06 Mio. Euro. Ein weiteres Werk, dass mit „Schätzung auf Anfrage“ klassifiziert war, war Jeff Koons „Jim Beam – J.B. Turner Train“ aus dem Jahr 1986, was für 2,16 Mio. Euro verkauft wurde.

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Jeff Koons ”Jim Beam – J.B. Turner Train”

Viele der Bieter der Auktion kamen Gerüchten nach aus China, was den oft beschworenen Globalisierungstrend des Auktionsmarkts bekräftigte.

Sotheby’s schlug ebenfalls die neuen Weltrekorde gestern Abend, lesen Sie hier mehr darüber!

 

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