Skulpturen regen uns dazu an, uns in einer neuen Weise zum Ort, an dem wir uns befinden, zu verhalten. Die unterschiedlichsten Materialen stehen im Dialog zu ihrer Umgebung, fügen sich entweder in eine Gartenlandschaft ein oder sind Anziehungspunkt und Augenmerk in einem Raum. Skulpturen machen ein Zuhause einfach zu einem besonderen Ort. Zur Inspiration haben wir auch ein paar Einrichtungstipps für Sie. Klicken Sie auf die Bilder der Objekte, um direkt zur Auktion bei Mehlis zu gelangen.

 

um 1914, auf der Plinthe signiert R. Duchamp-Villon, Gießermarke Susse Fondeur Paris, eventl. posthume Ausführung, Bronze dunkelbraun und grünlich patiniert, H 36 cm, L 37 cm. Limit 5000 EUR um 1914, auf der Plinthe signiert R. Duchamp-Villon, Gießermarke Susse Fondeur Paris, eventl. posthume Ausführung, Bronze dunkelbraun und grünlich patiniert, H 36 cm, L 37 cm. Limit 5000 EUR

Duchamp-Villon (eigentlich Pierre-Maurice-Raymond Duchamp ) erarbeitete verschiedene Versionen dieses Pferds welche schließlich zur Plastik "Le cheval" führte, in der Tier und Maschine in starker Abstraktion miteinander verschmelzen. Die vorliegende Version trägt im Gegensatz zur späteren Version, trotz der kubistischen Formensprache, noch stark naturalistische Züge.
Der französische Bildhauer und Maler war auch der Bruder von Jacques Villon (1875-1963), dem berühmten Marcel Duchamp (1887-1968) sowie Suzanne Duchamp-Crotti (1889-1963). Duchamp-Villon studierte 1895-1898 Medizin an der Sorbonne, ab 1900 wandte er sich der Bildhauerei zu. Als Autodidakt schuf er kleine Statuen nach dem Vorbild von Auguste Rodin, Aristide Maillol und Umberto Boccioni. Seine ersten Ausstellungen hatte er 1902 und 1903 im Salon de la Société Nationale des Beaux-Arts und war ab 1907 Mitglied der Jury für Bildhauerei im Salon d'Automne. 1911 gründete er gemeinsam mit seinen Brüdern Jacques und Marcel sowie weiteren Pariser Künstlern die Puteaux-Gruppe. Alle drei Duchamp-Brüder nahmen 1913 an der wichtigen Armory Show in New York City teil, es folgten Ausstellungen in der Galerie André Groult in Paris, der Galerie S. V. U. Mánes in Prag und der Galerie Der Sturm in Berlin.

Moderne Holzplastik, 2. H. 20. Jh., unsigniert, Rüstermaser bräunlich gebeizt und poliert, äußerst dekorative, organisch geformte Schnitzerei auf flachem Sockel, dieser aus einer lackierten Holzscheibe gefertigt, H 87 cm. Limit: 400 EUR Moderne Holzplastik, 2. H. 20. Jh., unsigniert, Rüstermaser bräunlich gebeizt und poliert, äußerst dekorative, organisch geformte Schnitzerei auf flachem Sockel, dieser aus einer lackierten Holzscheibe gefertigt, H 87 cm. Limit: 400 EUR

Die Form erinnert an ein Lebewesen in den ersten Stadien der Entwicklung, voller Potenzial. Die Oberfläche ist dekorativ poliert.

Anton Bueschelberger, Großer Bronze Goldfasan, Ende 19. Jh., auf der Plinthe sign. A. Büschelberger sowie seitl. Gießereisignet Bildgießerei Kraas Berlin und Nr. 44, Bronze schwarz patiniert, auf Baumfragment stehender Goldfasan mit prächtigem Gefieder, den Kopf nach hinten gewandt, detailliert herausgearbeitete Oberflächenstruktur, auf naturalistisch gestalteter Plinthe, Patina erneuert, H 72 cm. Limit: 600 EUR Anton Bueschelberger, Großer Bronze Goldfasan, Ende 19. Jh., auf der Plinthe sign. A. Büschelberger sowie seitl. Gießereisignet Bildgießerei Kraas Berlin und Nr. 44, Bronze schwarz patiniert, auf Baumfragment stehender Goldfasan mit prächtigem Gefieder, den Kopf nach hinten gewandt, detailliert herausgearbeitete Oberflächenstruktur, auf naturalistisch gestalteter Plinthe, Patina erneuert, H 72 cm. Limit: 600 EUR

Anton Bueschelberger war ein deutscher Bildhauer (1869 - 1934),  der aus einer Künstlerfamilie stammte und an der Kunstakademie München studierte. Später zog er nach Dresden. Er arbeitete vor allem an realistischen Tierskulpturen, für die er die Vorlagen im Dresdner Zoo fand, wo er ein häufiger Gast war und viele Skizzen und Entwürfe vor Ort anfertigte. Überdies arbeitete er als freier Mitarbeiter für die Porzellanmanufaktur Karl Ens in Rudolstadt-Volkstedt.

Gerhard Schliepstein, Prinz und Prinzessin, signiert G. Schliepstein und datiert 1925, Gießereistempel H. Noack Berlin-Friedenau, Bronze hellbraun patiniert, in der Formensprache des Art déco als Pendants gearbeitete, elegante Standfiguren, Darstellung eines stattlichen jungen Mannes im Umhang auf gewölbter Rundplinthe, den Kopf seinem weiblichen Gegenstück zugewandt, dieses in schlanker Silhouette in spiegelbildlicher Pose gestaltet, die Hände jedoch graziös erhoben, beste Erhaltung, H 54,5 cm, ab 1926 von der Porzellanmanufaktur Rosenthal mit der Modellnummer 826/827 in 46 cm Größe in der Kunstabteilung Werk Selb produziert. Limit 15 000 EUR Gerhard Schliepstein, Prinz und Prinzessin, signiert G. Schliepstein und datiert 1925, Gießereistempel H. Noack Berlin-Friedenau, Bronze hellbraun patiniert, in der Formensprache des Art déco als Pendants gearbeitete, elegante Standfiguren, Darstellung eines stattlichen jungen Mannes im Umhang auf gewölbter Rundplinthe, den Kopf seinem weiblichen Gegenstück zugewandt, dieses in schlanker Silhouette in spiegelbildlicher Pose gestaltet, die Hände jedoch graziös erhoben, beste Erhaltung, H 54,5 cm, ab 1926 von der Porzellanmanufaktur Rosenthal mit der Modellnummer 826/827 in 46 cm Größe in der Kunstabteilung Werk Selb produziert. Limit 15 000 EUR

Gerhard Schliepstein war ein deutscher Bildhauer und Entwerfer (1886 - 1963), der, in Braunschweig geboren, an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin studierte. Ab 1909/10 war er freischaffend tätig und freier Mitarbeiter der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin. 1926 bis 1945 teilte er ein gemeinsames Atelier mit Fritz Bernuth. 1925-1927 arbeitete er bei Rosenthal, ab 1929 exklusiv für die Werke Selb und Bahnhof-Selb, entwarf Figuren, Lampenfüße, Schreibgarnituren und Uhrengehäuse.

Die Schönheit einer Gartenskulptur, die die Zeichen der Zeit mit Würde trägt. Foto: fotogalerie.lvz-online.de Die Schönheit einer Gartenskulptur, die die Zeichen der Zeit mit Würde trägt. Foto: fotogalerie.lvz-online.de

Robert Otto Heilmann, Große Grabplastik 1925, links unten an der Plinthe monogrammiert OH, weißer Marmor behauen, für einen Reichenbacher Fabrikanten geschaffene Großplastik. Die Figur ist eine Darstellung zweier jungen Schönheiten im antikisierendem Gewand, die linke Figur vergräbt ihr Gesicht in den Armbeugen, die Beisitzende wendet sich ihr mit gesenktem Haupt tröstend zu. Altersspuren, Maße 140 x 195 x 106 cm. Limit 6000 EUR Robert Otto Heilmann, Große Grabplastik 1925, links unten an der Plinthe monogrammiert OH, weißer Marmor behauen, für einen Reichenbacher Fabrikanten geschaffene Großplastik. Die Figur ist eine Darstellung zweier jungen Schönheiten im antikisierendem Gewand, die linke Figur vergräbt ihr Gesicht in den Armbeugen, die Beisitzende wendet sich ihr mit gesenktem Haupt tröstend zu. Altersspuren, Maße 140 x 195 x 106 cm. Limit 6000 EUR

Robert Otto Heilmann war ein vogtländischer Architekt und Bildhauer (1882 – 1947). Er schuf Denkmäler und Grabplastiken, erhaltene Werke finden sich etwa in Adorf, Zwota, Wilkau und Brandenstein, die gefertigten Bronzefiguren wurde im Kriegsjahr 1944 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen, wodurch es sich um eine einzigartige Skulptur handelt.

Ein Ort für Begegnungen, ei Ort für Gespräche. Foto: tfeanda.wordpress.com Ein Ort für Begegnungen, ein Ort für Gespräche, Retro ist zukunftsträchtig. Foto: tfeanda.wordpress.com

Edwin Scharff, Jüngling mit Schwertfisch, wohl 1. Hälfte 20. Jh., an der Fischunterseite monogr. ES (ligiert) im Kreis sowie Nr. 215 und 600, Bronze dunkelbraun patiniert, stilisierte Darstellung eines auf einem Schwertfisch sitzenden männlichen Aktes, in dynamischer Pose, mit diesem ringend, auf flachen Holzsockel montiert, H Bronze 22,2 cm, H ges. 24,2 cm. Limit: 600 EUR Edwin Scharff, Jüngling mit Schwertfisch, wohl 1. Hälfte 20. Jh., an der Fischunterseite monogr. ES (ligiert) im Kreis sowie Nr. 215 und 600, Bronze dunkelbraun patiniert, stilisierte Darstellung eines auf einem Schwertfisch sitzenden männlichen Aktes, in dynamischer Pose, mit diesem ringend, auf flachen Holzsockel montiert, H Bronze 22,2 cm, H ges. 24,2 cm. Limit: 600 EUR

Edwin Scharff war einer der bedeutendsten deutscher Bildhauer der 1. Hälfte des 20. Jh., (1887 - 1955). 1903-1907 studierte er an der Kunstgewerbeschule in München und war Schüler von Ludwig von Herterich. Anschließend studierte er Malerei an der Königlichen Akademie der Künste. 1912/13 hielt er sich in Paris auf und begegnete kurze Zeit später Jules Pascin. 1913 gehörte er als Gründungsmitglied zur Münchener Neuen Secession und 1923 wurde er als Professor an die Hochschule für Bildende Künste Berlin berufen. Dort arbeitete er an zahlreichen öffentlichen Aufträgen für Denkmäler, Büsten und Medaillen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er zuerst an die Kunstakademie Düsseldorf versetzt. Später wurde seine Kunst aber als "entartet" diffamiert und ab 1937 kamen Beurlaubung vom Lehramt und Arbeitsverbot hinzu. 46 seiner Werke wurden als "Entartete Kunst" durch die Nationalsozialisten vernichtet. Nach dem Krieg unterrichtete er an Landeskunstschule Hamburg.

1953/54, auf der Plinthe sign. C. Pasch, Bronze dunkelbraun, partiell grünlich patiniert, vollplastische Darstellung zweier junger Frauen in kurzen Kleidern, in entspannter Körperpose über eine Stange gelehnt und die Köpfe einander zugeneigt, die eine ihren Arm vertraut über die Schulter der anderen gelegt, grob strukturierte Oberflächengestaltung, in expressionistischer Formensprache, H 57 cm. Limit: 850 EUR 1953/54, auf der Plinthe sign. C. Pasch, Bronze dunkelbraun, partiell grünlich patiniert, vollplastische Darstellung zweier junger Frauen in kurzen Kleidern, in entspannter Körperpose über eine Stange gelehnt und die Köpfe einander zugeneigt, die eine ihren Arm vertraut über die Schulter der anderen gelegt, grob strukturierte Oberflächengestaltung, in expressionistischer Formensprache, H 57 cm. Limit: 850 EUR

Clemens Pasch war ein deutscher Bildhauer (1910 - 1985) und in Düsseldorf tätig. Er war Mitglied in der Rheinischen Sezession, der Neuen Münchner Kunstgenossenschaft und der Neuen Darmstädter Sezession.

1. H. 20. Jh., an der Unterseite ritzsign., Weißporzellan, sitzender Buddha, in der linken Hand eine Gebetskette, in der rechten sein Gewand haltend, das Gesicht zu einem breiten Lachen verzogen, sehr guter unbesch. Zustand, Maße 55 x 50 x 30 cm. Kein Postversand. Limit: 800 EUR 1. H. 20. Jh., an der Unterseite ritzsign., Weißporzellan, sitzender Buddha, in der linken Hand eine Gebetskette, in der rechten sein Gewand haltend, das Gesicht zu einem breiten Lachen verzogen, sehr guter unbesch. Zustand, Maße 55 x 50 x 30 cm. Kein Postversand. Limit: 800 EUR

 

Foto: Voegelhonig.at Eins mit der Natur und allen Sinnen. Foto: Voegelhonig.at

Dresden Schneider als Ziegenbockreiter, Mitte 20. Jh., blaue Stempelmarke D mit Krone, karikative Darstellung eines Hofschneiders mit Schere, Brille und Dreispitz, feine polychrome Aufglasurbemalung und Vergoldung, Lederzügel, seitlich ein kleiner Brandriss, H 44 cm. Limit: 450 EUR Dresden Schneider als Ziegenbockreiter, Mitte 20. Jh., blaue Stempelmarke D mit Krone, karikative Darstellung eines Hofschneiders mit Schere, Brille und Dreispitz, feine polychrome Aufglasurbemalung und Vergoldung, Lederzügel, seitlich ein kleiner Brandriss, H 44 cm. Limit: 450 EUR

 

Modernes Kopfstück, 2. H. 20. Jh., unsigniert, Gipsguss dunkel gefasst, abstrahierendes Kopfstück eines Mannes mit karikativ überspitzten Gesichtszügen, Oberfläche mit Farb- und kleineren Substanzverlusten, H 45 cm. Limit: 800 EUR Modernes Kopfstück, 2. H. 20. Jh., unsigniert, Gipsguss dunkel gefasst, abstrahierendes Kopfstück eines Mannes mit karikativ überspitzten Gesichtszügen, Oberfläche mit Farb- und kleineren Substanzverlusten, H 45 cm. Limit: 800 EUR

Rainer Kessel, Pferdekopf, Entwurf 2000, am Hals graviertes Monogr. RK sowie Auflagennr. 1/3, Bronze braun und partiell grünlich patiniert, Bronze aus mehreren Fragmenten sichtbar zusammengesetzt, Kopfstück eines Pferdes in stilisierter Formensprache, auf zweifach getreppten Granitsockel montiert, H Bronze 19 cm, H ges. 31 cm. Limit: 600 EUR Rainer Kessel, Pferdekopf, Entwurf 2000, am Hals graviertes Monogr. RK sowie Auflagennr. 1/3, Bronze braun und partiell grünlich patiniert, Bronze aus mehreren Fragmenten sichtbar zusammengesetzt, Kopfstück eines Pferdes in stilisierter Formensprache, auf zweifach getreppten Granitsockel montiert, H Bronze 19 cm, H ges. 31 cm. Limit: 600 EUR

Rainer Kessel ist ein 1955 in Berlin geborener Bildhauer. 1974-76 absolvierte er zunächst eine Stukkateurlehre am Bodemuseum Berlin und arbeitete 1977-1980 als Theaterplastiker für die Deutsche Staatsoper Berlin. Ab 1980 folgte das Studium an der Kunsthochschule Berlin und ab 1985 war er freischaffend in Neu Nantrow tätig. Seit 1999 lehrt er plastisches Gestalten und Aktzeichnen an der Kunstschule Rostock. Zudem ist Kessel Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern (BBK) und hat bisher an mehreren nationalen und internationalen Ausstellungen teilgenommen.

Hier kann man kreativen Gedanken freien Lauf lassen. freshhouse.de Hier kann man kreativen Gedanken und Erinnerungen freien Lauf lassen. freshhouse.de

Thomas Jastram, Weiblicher Akt, 1990er Jahre, unsign., Bronze grünlich patiniert, stehender weiblicher Mädchenakt, in elongierter Formensprache, auf hohen Granitsockel montiert, H Bronze ca. 142 cm, H ges. ca. 182 cm. Limit 9 500 EUR Thomas Jastram, Weiblicher Akt, 1990er Jahre, unsign., Bronze grünlich patiniert, stehender weiblicher Mädchenakt, in elongierter Formensprache, auf hohen Granitsockel montiert, H Bronze ca. 142 cm, H ges. ca. 182 cm. Limit 9 500 EUR

Thomas Jastram wurde 1959 in Rostock geboren. Von 1975-1978 lernte er im Atelier von Bildhauer Prof. Jo Jastram und 1980-1985 setzte er sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden fort. Ab 1985 arbeitete Jastram als freischaffender Künstler in Rostock. Seit 1992 hat er Lehrtätigkeiten an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg i. B., der Kunstschule e.V. Rostock, der Design-Factory Hamburg, der Hamburger Technischen Kunstschule und seit 2011 an der Laureate academie GmbH - Hamburger Technische Kunstschule ausgeübt. Er stellt regelmäßig in Deutschland und international aus.

Mit dunklen Skulpturen und unterschiedlichen Formen ein kontrastreiches Formenspiel in einer lichtdurchfluteten Wohnung schaffen. Foto: www.aprettierplace.net Mit dunklen Skulpturen und unterschiedlichen Formen ein kontrastreiches Formenspiel in einem lichtdurchfluteten Haus schaffen. Foto: www.aprettierplace.net

Jutta Schoetzel, Kleine Wächterin, 1990er Jahre, rs. auf altem Galerieetikett signiert, betitelt und bezeichnet Sandstein/Bronze, 2000, sowie orig. Preisauszeichnung 800 DM, Bronze dunkelbraun patiniert, hochrechteckiger Sockel aus cremefarbenem Sandstein, in einer schmalen Furche sitzt entspannt eine weibliche Aktfigur mit angezogenem Bein, ihre Arme sind locker auf dem Sockel abgestützt, das Haar mit einem Diadem im ägyptischen Stil bekrönt, ihr Kopf ist seitlich gedreht, der Blick schweift neugierig in die Ferne, min. Altersspuren, Maße 24 x 20,5 cm. Limit: 400 EUR Jutta Schoetzel, Kleine Wächterin, 1990er Jahre, rs. auf altem Galerieetikett signiert, betitelt und bezeichnet Sandstein/Bronze, 2000, sowie orig. Preisauszeichnung 800 DM, Bronze dunkelbraun patiniert, hochrechteckiger Sockel aus cremefarbenem Sandstein, in einer schmalen Furche sitzt entspannt eine weibliche Aktfigur mit angezogenem Bein, ihre Arme sind locker auf dem Sockel abgestützt, das Haar mit einem Diadem im ägyptischen Stil bekrönt, ihr Kopf ist seitlich gedreht, der Blick schweift neugierig in die Ferne, min. Altersspuren, Maße 24 x 20,5 cm. Limit: 400 EUR

Jutta Schoetzel wurde 1954 in Wismar geboren. Von 1982 bis 85 absolvierte sie ein Abendstudium der Plastik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Rolf Winkler. Dann studierte sie von 1987-90 an der Kulturakademie Berlin plastische Studien bei B. Wilde und M.-L. Bauerschmidt. Seit 1990 ist sie freiberuflich als Bildhauerin und Grafikerin. Sie lebt und arbeitet in Berlin-Friedrichshagen.

2. H. 20. Jh., monogrammiert JU, Kunstguss aus Epoxidharz mit eingelassenen Buntglassegmenten, teils goldbronziert, männliches Schulterstück mit Turban, auf schlanker, konisch zulaufender Stele montiert, kleine Fehlstelle, Vergoldung mit unbedeut. Farbplatzern, H 155 cm. Limit 300 EUR 2. H. 20. Jh., monogrammiert JU, Kunstguss aus Epoxidharz mit eingelassenen Buntglassegmenten, teils goldbronziert, männliches Schulterstück mit Turban, auf schlanker, konisch zulaufender Stele montiert, kleine Fehlstelle, Vergoldung mit unbedeut. Farbplatzern, H 155 cm. Limit 300 EUR

 

Jochen Schamal, Kentaur, wohl Ende 20. Jh., unsign., Bronze dunkelbraun patiniert, abstrahierte Darstellung des aus der griechischen Mythologie stammenden Mischwesens, den Rumpf übersät mit Utensilien aus dem täglichen Leben, kleine Bohrung an rechter Kopfseite, H 28,5 cm. Limit: 700 EUR Jochen Schamal, Kentaur, wohl Ende 20. Jh., unsign., Bronze dunkelbraun patiniert, abstrahierte Darstellung des aus der griechischen Mythologie stammenden Mischwesens, den Rumpf übersät mit Utensilien aus dem täglichen Leben, kleine Bohrung an rechter Kopfseite, H 28,5 cm. Limit: 700 EUR

Jochen Schamal wurde 1955 in Ost-Berlin geboren. Er lebt und arbeitet in Güstrow. Nach dem Abitur machte er eine Lehre als Töpfer. Seit 1978 ist er freischaffend als Töpfer und Baukeramiker tätig und arbeitet seit 1988 vorwiegend in Bronze. Er hat bisher an mehreren Ausstellungen teilgenommen.

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