Picasso, eigentlich Pablo Ruiz y Picasso, Maler, Graphiker, Keramiker und Bildhauer, studierte in Barcelona und Madrid und war ab 1904 in Paris ansässig. Picasso prägte die Moderne wie kaum ein anderer und bediente sich verschiedener Stilrichtungen. Bergmann auktioniert insgesamt drei Werke von Picasso, zudem ein Werk seines Zeitgenossen Braque.

0205 Picasso, Pablo. 1881 Malaga - 1973 Mougins"La Pique", datiert: 29.Juin 1950, Keramik, reliefiert, elfenbeinfarben glasiert, Blaudekor,numeriert: 5/150, Künstler-und Werkstattmarke:Empreinte originale de Picasso, Madoura plein feu, ø 39 cm, Literatur: Werksverzeichnis Ramié No.103. Limit: 5 500 EUR

Plinius der Ältere schrieb über den Opal: „[...] ihm ist ein Feuer zu eigen, feiner des im Carbunculus, er besitzt den purpurnen Funken des Amethystes und das Seegrün des Smaragdes und eine überhaupt unglaubliche Mischung des Lichts." Opale fallen sehr unterschiedlich aus und sind doch immer betörend, besonders in Kombination mit Brillanten. Bergmann bietet einen Opal-Brillant-Ring und ein Opal-Brillant-Collier an.

0410 Opal-Brillant-Ring. 750er Weißgold (18 ct),hochgewölbter Opal-Cabochon, 24 Brillanten circa 1.5ct(tw-w) in Krappenfassungen, stabile Schiene in modernemDesign, Ringgröße: 55, 8.7 Gramm. Limit: 1 300 EUR

Jung und alt sitzen andächtig am Tisch über einem Brief zusammen. Neben ihnen scheint das Fenster geöffnet. Es ist eine fein gemalte familiäre Genreszene im Interieur.

0128 Genremaler zweite Hälfte 19.Jahrhundert."Die geöffnete Husaren-Post", Öl auf Leinwand, signiert: Fani Trumer, datiert: 1882, 71x95 cm, vergoldeter Stuckrahmen. Limit: 800 EUR

Die Cloisonné-Technik beschrieb zunächst farbige Einlegearbeit in Metall und war in China min. seit der Yuan Dynastie verbreitet. Später verbanden Cloisonné-Künstler die Technik mit anderen Techniken und Werkstoffen aus der Porzellanherstellung. Diese Verbindung wurde vor allem in Japan zu Beginn der Meiji-Epoche (1868–1912) gepflegt.

0043 Paar Ostasiatica Cloisonné-Vasen. Japan, Meiji-Zeit 1868-1912, hellblauer Fond, umlaufendvier naturalistische Vögel im Flug, Fuß und Mündung mitfarbigen Ornament-Bordüren, klassische Balusterform, Höhe: 30.5 cm. Limit: 250 EUR

Ab 1766 war Bunsen in der Altstadt Hannover tätig und dort ab 1768 Amtsvorsteher, ein Amt, das er zeitgleich mit dem Hofjuwelier Johann Christian Friedrich Zell ausübte. Bunsen wurde zudem als Hofgoldschmied und Silberarbeiter das Bürgerrecht verliehen.

0656 Schokoladenkanne. Hannover. Ende 18.Jahrhundert, Meister Franz Peter Bunsen (1725-1795, 1770 Hofgoldschmied), 14-lötiges Silber, gedrehter Holzgriff, schlichte glatte Form, zylindrischer Korpus mit konischem Röhrenausguss, Punzen:Stadtmarke mit Feingehalt, Meistermarke, Höhe: 15.5 cm, 560 Gramm. Limit: 1 800 EUR

Ferdinand de Braekeleer, d.Ä. ( 1792 Antwerpen - 1883 ebenda) war der Vater des gleichnamigen Genre-und Bildnismalers (1828-1857). Er studierte an der Akademie in Antwerpen und hielt sich 1821-1823 in Rom auf. Seine Werke waren in Ausstellungen in Brüssel und Paris vertreten, Heute sind seine Werke in zahlreichen internationalen Museen zu finden .

0369 Braekeleer, Ferdinand de, d.Ä. zugeschrieben. "Genreszene im bäuerlichen Interieur"Öl auf Kupfer, unsigniert, rückseitig bezeichnet,30x25 cm, neuwertiger Goldrahmen. Limit: 1500 EUR

Angeli war ein Bildnis,-Historien-und Genremaler, der an der Akademie in Wien studierte. 1859-1862 war er für König Ludwig I. von Bayernin München tätig. Er machte sich auch als Porträtist weiterer europäischer Königshäuser einen Namen. 1863 kehrte er nach Wien zurück und bereiste Italien, Belgien und Holland. Ab 1876 arbeitete er als Professor an der Wiener Akademie, und von 1906-1910 übte er das Amt des Präsidenten des Wiener Künstlerhauses aus. Zeitlebens erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.

0244 Angeli, Heinrich von. 1840 Sopron - 1925 Wien"Jugendliebe", Öl auf Holz, signiert, datiert: 1871,68x54 cm, neuwertiger Profilrahmen, rückseitig alte Klebezettel: Gemälde-Galerie des Allerheiligen Kaiserhauses No.1231und Österreichische Galerie des 19.Jahrhunderts Inventar-no.2687, undeutlicher Stempel. Limit: 5000 EUR

0704 Historismus-Zuckerdose. DEUTSCH, 800er Silber,allseits getriebenes spitz zulaufendes Buckeldekor,ovaler Korpus mit bündig schließendem Scharnierdeckel,partiell kleine Dellen, Punzen: Halbmond und Krone,Feingehalt, Höhe: 9.5 cm. Limit: 250 EUR

0497 Seltene Markolini-Tasse, Untertasse. MEISSEN 1774-1814,erste Wahl, feine farbige florale Bemalung mit üppigenBlumenbordüren, Rosen-und Vergißmeinnichtblütendekor,partiell über dunkelbraunem Fond, Goldstaffage, goldeneZahnkanten, konische Form mit profiliertem Vierkanthenkel,Höhe: 6.5 cm (2 1/2 in), ø 13.5 cm, Pressmarken,goldene Malermarken, blaue Schwertermarken mit Stern. Limit: 950 EUR

Vilhelms Purvitis war ein lettischer Landschaftsmaler. Er studierte an der Akademie in St.Petersburg und war Meisterschülervon Archip Iwanowitsch Kuindschi. Er bereiste Westeuropa und nahm eine Lehrtätigkeit in Reval an. 1909-1934 war er Direktor der Akademie in Riga und ab 1919 Direktor des Kunstmuseums in Riga. In späteren Jahren übernahm er Einflüsse des Impressionismus, wie hier sichtbar.

0455 Purvitis, Vilhelms. 1872 Zaube - 1945 Bad Nauheim "Lettische Flusslandschaft mit Boot", Öl auf Karton, signiert, 33.5x46.5 cm, profilierter Rahmen, weiß gefasst. Limit: 3 500 EUR

0411 Lapislazuli-Brillant-Ring. 750er Weißgold (18 ct),3 gewölbte Lapislazuli-Tafeln, 9 kleine Brillanten, stabileSchiene in modernem Design, Ringgröße: 54, 13.7 Gramm. Limit: 550 EUR

Christian Schad war Maler und Graphiker und gilt als bedeutender Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Er studierte an der Akademie in München und war Schüler von Heinrich von Zügel. 1915-1920 hielt sich Schad in der Schweiz auf wo er 1918 eine eigene Form des Fotogramms, die Schadographik entwickelte. Ab 1920 war er für ca. 5 Jahre in Italien ansässig. Ab 1928 lebte er in Berlin.

0227 Schad, Christian. 1894 Miesbach - 1982 Stuttgart"Verräterin", Holzschnitt, signiert, datiert: (19)17,bezeichnet, 17.5x11.5 cm, Passepartout. Limit: 250 EUR

Das Thema der Lebensgewohnheiten und kleinen Freuden der niederen Stände war in der niederländischen Malerei des 17.-18. Jahrhunderts überaus populär und wurde im Sinn idealisierter Sentimentalitätgeschildert und humorvoll dargestellt.

0604 Altmeister 17.Jahrhundert."Einzug zum Dorffest", vielfigurige holländische Genreszene,Öl auf Leinwand, unsigniert, alt doubliert, Craquelé,48x74 cm, breiter Flammleisten-Rahmen. Limit: 3 500 EUR

0385 Opal-Brillant-Collier. 750er Gelbgold (18 ct),3 kleine Opale, 9 kleine Brillanten, 1 kleiner Saphir,1 kleiner Rubin, Mittelteil 4.5x2.5 cm (1 3/4 x 1 in),Kette mit Hakenschließe, Länge: 54 cm, 24 Gramm. Limit: 900 EUR

0668 3er Satz russische Löffel. MOSKAU 1896-1908, Silber, 84 zoltniki, vergoldet, farbiges Cloisonné-Email,Meister Agafonow Wasilij Semenow, Marke der MoskauerBeschau-Administration von Iwan Sergejewitsch Lebedkin,Länge: 13.5-21 cm, 130 Gramm, im Original-Etui. Limit: 100 EUR

 

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