BIO_Biography_Vincent-Van-Gogh-Alienated-Artist_SF_HD_768x432-16x9 Ausschnitt eines Selbstportraits von Van Gogh. Bildquelle: www.biography.com

Von 1883-1885 lebte van Gogh im Haus seiner Eltern in Nuenen und entwickelte in dieser Zeit einen Malstil mit dunklen Erdtönen, breiten Pinselstrichen und knorrigen Zeichnungen. Von 1885-1886 studierte van Gogh an der Kunstakademie in Antwerpen, bevor er 1886 nach Paris zog, um an der Académie Cormon zu studieren. Er wurde stark von den Impressionisten und Neoimpressionisten beeinflusst, die er in Paris traf, und entwickelte einen hellen Malstil mit leichten, lebhaften Pinselstrichen.

1888 zog van Gogh nach Arles und fertigte Tuschezeichnungen an; dieser neuen rhythmischen Kunst lag ein System aus unmethodischen kräftigen Gruppierungen kurzer Striche zugrunde. Im September 1888 lud van Gogh Paul Gauguin ein, den er zuvor kennengelernt hatte. Sie wohnten und arbeiteten zwei Monate lang unter ständigen Diskussionen zusammen. Nach einem Streit zwischen den beiden verließ van Gogh fluchtartig sein Haus, schnitt sich sein Ohrläppchen ab und wurde anschließend behandelt und in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. Im Mai 1890 zog van Gogh in das nördlich von Paris gelegene Auvers-sur-Oise, wo sich der Maler und Arzt Paul-Ferdinand Gachet um ihn kümmerte. Van Goghs Gesundheitszustand schien sich verbessert zu haben, doch nach einer plötzlichen Depression erschoss er sich am 27. Juli 1890.

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