Die neue Studie, die Hiscox Fine art insurers diese Woche herausgegeben hat, zeigt, dass immer mehr Sammler beim Kauf von Kunst im Netz vom Wunsch angetrieben werden zu investieren. Laut Studie sehen 63% der Käufer auf dem internationalen Kunstmarkt die potenzielle Wertsteigerung als Anreiz an. 75% sagen zudem, dass sie gezielt in Kunst investieren. Gleichzeitig behaupten aber glücklicherweise auch 93% der befragten Käufer, dass ihr sammeln auf starken emotionalen Reaktionen in Bezug auf die Kunstwerke beruht.

Robert Read, Head of Fine Art bei Hiscox beschreibt, dass der schnelle Zuwachs auf dem zeitgenössischen Markt, zusammen mit einem Mangel an Investitionsalternativen in anderen Märkten, dazu geführt hat, dass viele nun die Augen auf den Kunstmarkt richten.
Die Idee Kunst als Anlage zu sehen, hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen, wird aber weiterhin als Nebeninvestment betrachtet, da es sich nicht mit den langfristigen Investitionen wie Pension oder Wohneigentum messen kann. Der Kaufpreis von 84% der gekauften Kunst wird tatsächlich auf weniger als £10.000 berechnet, wie der Bericht beschreibt.

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Plattformen wie Heritage Auction, Paddle 8, Auctionata und Barnebys treiben den Onlinetrend voran, während die etablierteren Galerien und Auktionshäuser darum bemüht sind Schritt zu halten. Im April lancieren zum Beispiel Sothebys und Ebays eine gemeinsame Auktionsplattform.

Die Studie zeigt auch, dass soziale Medien die Käufer beeinflussen. 24% der befragten geben an, dass ihre letzten Käufe durch Informationen und Marketing aus dem Netz beeinflusst wurden und 41% der Käufer meinen, dass sie Onlineplattformen durch die sozialen Medien entdeckt haben, wobei Facebook mit 52% vor Instagram mit 34% auf der Beliebtheitsskala liegt.

Für viele Käufer ist die Tatsache, dass sie keine Möglichkeit haben das Kunstwerk vor dem Kauf zu inspizieren, ein Problem. Rund 82% der Käufer klagten hierüber.

Lesen Sie den Artikel von The Art Newspaper zum Bericht hier.

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