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Die Kunstwelt ist doch der kleinste Teich von allen. Wenn die Art Basel alljährlich vom Stapel geht sind Mitte Juni alle, aber auch wirklich alle, da. Außer der gewöhnlichen Truppe der vorrangigsten Kunstsammler der Welt konnte man auch einige etablierte Galeristen, Händler und Auktionatoren Europas wiederfinden. Als Schwede habe ich natürlich den Fokus besonders auf Skandinavien gerichtet und war beeindruckt wie viele schwedische Namen sich hier versammelt hatten.

Man muss hier sein um auf dem Laufenden zu sein, sagt Marina Schiptjenko, die zusammen mit Ciléne Andréhn die Galerie Andréhn-Schiptjenko in Stockholm führt.

Der Milliardär Steven A.Cohen kam eine Minute zu spät zum blauen Plastikdelfin bei David Zwirner und noch später zum enormen Warhol Selbstportrait bei Skarstedt. Das fasst die Art Basel 2014 eigentlich ganz gut zusammen, die auf die beste internationale Auktionssaison seit 40 Jahren folgte.

Nicht nur schwedische Aussteller und Besucher sondern auch einige Werke schwedischer Künstler waren auf der Art Basel zu sehen. Unter anderem Andreas Eriksson, Olle Baertling, Annika von Hausswolff und Ann Edholm. Diese Arbeit von Andreas Eriksson konnte man bei Stephen Friedman Gallery und bei der norwegischen Galleri Riis finden. Das abgebildete Gemälde wurde für 60 000 Euro bei Stephen Friedman verkauft.

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Galleri Nordenhake, mit Sitz in Berlin und Stockholm, waren wie gewöhnlich auch dabei. Allerdings war Andréhn-Schiptjenko die einzige vollschwedische Galerie auf der Messe.

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Marina Schiptjenko auf der Art Basel. Ihre Galeriepartnerin Ciléne Andréhn im Gespräch im Hintergrund

Diese Messe bringt immer irgendetwas Gutes,  egal man mit neuen Kunden in Kontakt, anderen Galleristen oder guten Kuratoren in Kontakt tritt, was wir nun gemacht haben.

Obwohl Schiptjenko eine Palette mit mehreren anerkannten, internationalen Künstlern haben, wählen sie die Schwedin Annika Von Hausswolff auf der Messe zu präsentieren.

- Schlussendlich repräsentieren wir ja doch Schweden und Annika, die international bekannt ist und, mit Fingerzeig auf ein faszinierendes Diptychon aus diesem Jahr, fügt Marina an, dass ihre Arbeiten einfach so besonders sind.

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Große Sammler und Händler gab es genügend. Der größte Warholsammler der Welt, die Familie Mugrabi, deren Sammlung auf 800 Werke des Künstlers geschätzt wird, und Peter Brant, der Zeitungskönig, der ein guter Freund Warhol’s war, waren beide auf der Messe anwesend.

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Im obigen Bild sieht man, wie Mugrabi gerade ein Gebot für das enorme Ed Ruscha Gemälde „Stress“ im Hintergrund abgibt. Die Galerie befand jedoch, dass es ein schamloses Angebot war, über dass sie erst nachdenken mussten.

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Peter Brant vor einem Werk von Urs Fischer bei der Galerie Sadie Coles.

 

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Am Ende waren einige etwas geschafft.

- Carl Larsson

 

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