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Rembrandt Harmensz van Rijn war der sechste Sohn eines Müllers und wuchs in guten Verhältnissen auf. Im Alter von 14 Jahren wurde Rembrandt an der Humanistischen Fakultät der Universität Leyden eingeschrieben, brach das Studium nach einem Jahr jedoch ab und bewarb sich stattdessen als Schüler im Atelier des Künstlers Jacob van Swanenburgh. Nach einigen Jahren bei van Swanenburgh gründete Rembrandt gemeinsam mit seinem Künstlerkollegen Jan Lievens ein eigenes Atelier.

 

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Rembrandts Gemälde basieren auf einer intensiven Dunkelheit, aus welcher der Lichtpunkt in seinen Gemälden mit einem unglaublichen Glanz hervortritt. Diese künstlerische Technik war im 17. Jahrhundert weit verbreitet und wird als Hell-Dunkel-Malerei bezeichnet. Die Kontrastwahrnehmung der damaligen Zeit kommt in Rembrandts Kunst deutlich zum Ausdruck, und das Verhältnis von Schatten und Licht, Freude und Trauer, Tod und Leben spielt in seiner Malerei eine zentrale Rolle. Zu den bekanntesten Werken Rembrandts gehören Die Nachtwache, das im Rijksmuseum in Amsterdam zu sehen ist, sowie Die Anatomie des Dr. Tulp, das in der Königlichen Gemäldegalerie Mauritshuis in Den Haag hängt.

Rembrandt hatte viele Schüler und Anhänger, und sein Atelier brachte zahlreiche Werke hervor. Mehrere Gemälde, die früher dem Meister selbst zugeschrieben wurden, wurden später mithilfe moderner Technologie neu bewertet und stattdessen einem seiner Anhänger zugeordnet. Heute geht man davon aus, dass es nur rund hundert echte Werke Rembrandts gibt, die alle gut dokumentiert sind.

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