Otto Piene, 2013, Foto: Peter Müller Otto Piene, 2013, Foto: Peter Müller

 

Zusammen mit Heinz Mack und später Günter Uecker ging Otto Piene unter dem Namen „Zero Gruppe" in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts ein. Die Gruppe schaffte es mit einer radikalen Haltung in der Nachkriegszeit neuen fruchtbaren Boden für künstlerischen Ausdruck zu bereiten. In den Werken der Zero Gruppe schwang auch ein Gefühl der Verpflichtung mit; als Überlebende des Krieges wollten sie nun auch das Tradierte und Traditionelle bisheriger Kunstformen überleben und den Kunstbegriff Stück für Stück ausweiten.

Installationsansischt Neue Nationalgalerie, Foto: David von Becker Installationsansischt Neue Nationalgalerie, Foto: David von Becker

Immer wieder arbeitete Piene in unterschiedlichster Form mit den Elementen der Natur, verknüpfte Kunst mit Technik und Naturwissenschaft und leitete von 1974 bis 1994 das Center for Advanced Visual Studies am Massachusetts Institute of Technology in Boston. Ob Lichtkinetische Skulpturen, Keramiken oder Sky Events, alle Werke, sind sie in ihrer Form noch so unbeständig und flüchtig, hinterlassen einen bleibenden Eindruck im Betrachter.

Pienes Leichnam wird in die USA zurückgeführt, wo er mit seiner Frau auf einer Farm lebte. Piene nun das Sky Event – eine Performance mit aufblasbaren Plastikskulpturen im Himmel - bei der Neuen Nationalgalerie in Berlin nicht mehr erleben kann, so berichtet Mattijs Visser, der Leiter Otto Piene Foundation in Düsseldorf, dass die Ausstellung dennoch stattfinden wird.

 

Installationsansicht Deutsche Bank KunstHalle Berlin, Foto: Mathias Schormann Installationsansicht Deutsche Bank KunstHalle Berlin, Foto: Mathias Schormann

 

Otto Piene auf Barnebys.

Otto Piene. More Sky
Neue Nationalgalerie Berlin, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin
17.

Juli – 31. August 2014
Öffnungszeiten Di, Mi, Do, Fr, Sa, So 22 – 3 Uhr Montags geschlossen
Eintritt Ausstellung frei

Otto Piene
Deutsche Bank KunstHalle, Unter den Linden 13/15, 10117 Berlin
Öffnungszeiten Täglich 10-20 Uhr

ottopieneinberlin.de

Portrait Ende 1960er, Foto: Mathias Schormann Portrait Ende 1960er, Foto: Mathias Schormann

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