Die Auktion wird am 26. September im Rahmen der IAA stattfinden. Bei diesem besonderen Event wird eine außergewöhnliche Sammlung an Fahrzeugen unter den Hammer kommen. Barnebys hat für Sie eine Auswahl der zu versteigernden Objekte zusammengestellt. Für nähere Informationen zu einem Objekt, klicken Sie bitte auf das entsprechende Bild.

blog1 1941 BMW 327 Coupé
Schätzpreis: 150.000-170.000 EUR
Zulassungsnummer: Deutschland
Fahrgestellnummer: 87282

Das BMW 327 Coupé wurde erstmals 1937 als Cabriolet vorgestellt, was ein maßgeblicher Schritt für BMW war. Denn bei den bis dahin angefertigten Fahrzeugen handelte es sich um kleinere Sportwagen.

Das Auto verfügt über das hydraulische Bremssystem, das Getriebegehäuse, die Kupplung und die Vorderradaufhängung, welche zuvor bereits im BMW 326 verbaut worden waren. Dazu die Antriebsachse der Modelle BMW 320 und BMW 328. Der Motor ist eine BMW M78 6-Zylinder-Motor, der eine Höchstgeschwindigkeit von 125 Stundenkilometern erreicht.

Die Karosserie ist farblich ganz in der klassisch-markanten Schwarz-Creme-Kombination gehalten, die durch eine tiefrote Innenausstattung komplettiert wird.

blog2 1935 Packard 8 Victoria Cabriolet - ehemaliger Pebble Beach-Gewinner
Schätzpreis: 160.000-180.000 EUR
Zulassungsnummer: Deutschland
Fahrgestellnummer: 807294

Der elegante Vorkriegs-Packard war in den 1930er Jahren eines der Lieblingsautos der Schönen und Reichen. Vor allem an seinem Ursprungsort - Amerika. Die leichte Steuerung machte ihn zu jener Zeit zu einem besonderen Liebling der weiblichen Kundschaft.

blog3 1929 Delage D6
Schätzpreis: 180.000-190.000 EUR
Zulassungsnummer: Argentinien
Fahrgestellnummer: 28055

1905 wurde Delage von Louis Delage in Levallois-Perret, in der Nähe von Paris, gegründet. 1935 wurde das Unternehmen von Delahaye erworben, 1953 endete die Produktion.

D6-Modelle mit Chassis, die von französischen Karosseriebauern wie Henry Chapron oder Figioni et Falaschi, gefertigt wurden, sind heißbegehrt. Diese Version ist von der Karosserie-Firma Guillaume Busson, Nanterre angefertigt worden, wie das Firmenlogo auf dem Amaturenbrett belegt. Nur noch ein weiteres baugleiches Auto hat es bis in die heutige Zeit geschafft. Jenes, das von der Tochter eines der bekanntesten Bugatti-Rennfahrer, genutzt wurde.

Bis zu dieser Auktion, war dieses Auto Teil der Ausstellung im Automobilmuseum Stainz.

Im Jahre 1908 war das Unternehmen bereits so erfolgreich, dass es an Grand Prix-Rennen teilnehmen konnte. In jenem Jahr, genauer gesagt am 6. Juli, gewann Delage den Grand Prix des Voiturettes.

Die 47 Fahrer, die bei dem Rennen an den Start gingen, mussten sechs Runden des 47,74 Meilen langen Grand Prix-Rundkurses von Dieppe durchstehen. Delage schickte drei Autos ins Rennen: zwei baugleiche 1,242 cc De Dion-Bouton 2-Zylinder, gefahren von Thomas und Lucas-Bonnard sowie einen 28 hp 1,257 cc mit 1-Zylinder-Motor, der von Nemorin Causan gebaut worden war und sich nun in den Händen des Delage-Händlers Albert Guyot befand. Guyot gewann mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,8 mph - erstaunlicherweise ohne einen einzigen Tank-Stop. Alle drei Delages schafften es bis ins Ziel, wobei Thomas der schnellste unter den 2-Zylinder-Autos war. Der beeindruckende Renn-Erfolg bedeutete, dass der Verkauf in jenem Jahr auf 300 Fahrzeuge anstieg.

blog4 1971 Ferrari Dino 246 GT
Schätzpreis: 325.000-385.000 EUR
Zulassungsnummer: Europäische Union
Fahrgestellnummer: GT 01706

Die Auktion hält eine fantastische Auswahl an Sportwagen bereit, darunter dieser Ferrari 246 GT, der aufgrund des Bedarfs nach einem Motor für die neue Formel 2 gebaut worden war. Aufgrund des enormen Erfolges des in limitierter Auflage gefertigten Dino 206S-Rennwagens von 1966, behielt Ferrari die Mittelmotor-Ausführung für den Straßenwagen bei, setzte das Triebwerk jedoch schräg statt längs ein.

blog5 1984 Lamborghini Countach 5000 S - nur ein registrierter Besitzer nach Auslieferung
Schätzpreis: 400.000-500.000 EUR
Zulassungsnummer: Deutschland
Fahrgestellnummer: ZA9C00500ELA12675

Der Lamborghini Countach wurde von einem Team von unglaublich talentierten Designern entworfen, deren Ziel es war, das extravaganteste und herausragenste Auto zu entwerfen, das im Straßenverkehr zu finden sein würde.

Der Stil des Wagens wurde von Marcello Gandini von Bertone entworfen. Die Legende besagt, dass einer der Fabrikarbeiter bei der Enthüllung des Prototyps ein lautes "Countach" ausrief - das piemontesische Synonym für "Wow". Und so soll das Auto zu seinem Namen gekommen sein.

Sehen Sie sich hier den Katalog bei Barnebys an.

Die Auktion von Coys of Kensigton auf der IAA wird am 26. September um 14 Uhr stattfinden. Wo? Halle 4.1, Stand D.03 und D.04.

Messe Frankfurt. Vorbesichtigungen: 24. September von 12 bis 21 Uhr und 25. September von 9 bis 21 Uhr.

 

 

 

 

 

Kommentar