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Kurniawan hat über die Jahre viel Wein für viel Geld verkauft. Die Weine waren einzigartig: Sie wurden allesamt in seiner Küche produziert. Hier schüttete er diverse Jahrgänge zusammen, um die Weine dann als noch teurere Varianten zu verkaufen.

Der Weinschwindler hat diese Mischtechnik mehrere Jahre angewendet. Die Strafe dürfte wohl älter ausfallen als seine Weine je waren: 10 Jahre und ein Schadensersatz in Höhe von läppischen 28,4 Mio. Dollar für die Opfer sind das Resultat dieser Küchenexperimente. Wenig überraschend handelt es sich bei den Geschädigten um wohlhabende Kunden, wie etwa den Milliardären William Koch.

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Das Renommee Kurniawans und sein weitreichender Einfluss auf dem Weinmarkt nimmt hiermit natürlich drastisch ab. Gleichzeitig bleibt unklar wie viele falsche Flaschen Wein Kurniawan schlussendlich verhökern konnten, da viele seiner Kunden keine Auskunft über ihren Weinkauf machen wollten. Die Legende lebt vorerst weiter: Man sagt; der Weingott habe in einem Jahr wie 2006 allein 12 000 Flaschen Wein per Auktion verkauft.

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