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Die begehrte rotlackierte Stehlampe „Grasshopper“ von Greta Magnusson-Grossman kam auf Lauritz.com für ca. 6700 Euro unter den Hammer.

Es ist ein paar Jahre her, seit dem das Interesse an Design von Greta Magnusson-Grossman dramatisch gestiegen ist. Damals waren es wenige, die wussten, wer die Schwedische Designerin war. Im Takt mit den Preissteigerungen in Schwedischen Auktionen, sind immer mehr davon überzeugt, dass Greta Magnusson-Grossman eine bedeutende Designerin auf der anderen Seite des Atlantik mit Pioniergeist in mehreren Bereichen ist. Grossman studierte an der Stockholmer Kunsthochschule Konstfack und erhielt als erste Frau einen Möbeldesignpreis im Jahr 1933. Im gleichen Jahr startete sie ihr eigenes Studio in Stockholm, was sie allerdings nur wenige Jahre später aufgab, als sie zusammen mit ihrem Mann, dem Orchesterleiter Billy Grossman, Schweden verließ, um in die USA zu ziehen. In den USA eröffnete sie einen Laden auf dem berühmten Rodeo Drive in Los Angeles, wo sie Häuser und Einrichtungsstücke im Auftrag von Kunden zeichnete und eigene Möbel und Lampen sowie Objekte anderer Designer verkaufte.

Wofür sie am meisten Aufmerksamkeit bekam war die Stehlampe „Grasshopper“, die sie 1947 entwarf und die nun, obwohl es auch Neuproduktionen von ihr gibt, zu immer höheren Preisen auktioniert wird.

Am 1. Mai 2014 kam auf Lauritz.com eine Stehlampe, Modell G-33, „Grasshopper“, 1947-48 entworfen, aus rotlackiertem Metall und mit kupferner Schirmhalterung und weißlackiertem Reflektor für ca. 6700 Euro unter den Hammer. Am letzten Tag schnellten die Preisgebote rasant in die Höhe: ausgehend von ca. 2200 Euro am Morgen bis zu den ca. 6700 Euro zu Hammerschlag um kurz vor 19.00 Uhr.

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Derzeit werden auch auf Barnebys Objekte von Greta Magnusson-Grossman angeboten. Ein schöner Tisch von 1952 wurde zum Beispiel bei LaModern in LosAngeles für ca. 7600 Euro eingestellt.

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