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Ai Weiwei hofft auf einen Besuch vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping wenn dieser Berlin Ende des Monats besucht während seines Europabesuchs. Die Arbeiten des aktuellen chinesischen Künstlers werden im Martin-Gropius Bau gezeigt. Die Austellung ist die bisher größten mit Werken Ai Weiweis.

-          Es wäre gut, wenn sie der Präsident Zeit nähme die Ausstellung zu besuchen. Er könnte sehen, wie ein Mann im gleichen Alter und mit der gleichen Herkunft eine total andere Person geworden ist, sagt Ai WeiWei zur Süddeutschen Zeitung.

Wir gehören beide der sogenannten roten Generation an. Unsere Eltern gründeten den Kommunismus. Es ist ein Fakt, dass sein Vater und mein Vater gute Freunde waren, erzählt Ai Weiwei weiter und fügt hinzu, dass er hofft den Präsidenten irgendwann einmal zu treffen.

Ich würde ihn gerne mal treffen und ein privates Gespräch führen, sodass ich ein paar der Dinge verstehen kann, die mich verdutzen. Wir wuchsen beide während der Kulturrevolution auf, wir sind vom gleichen System. Warum wurde ich so anders? Fährt der Künstler fort.

Ai Weiwei ist international bekannt geworden als er, als Chinas meistbeachteter zeitgenössischer Künstler, den Auftrag erhielt, Kinas Riesenarena „das Vogelnest“ zu gestalten, welches zur OS in Beijing 2008 gebaut wurde. Nachdem er Verwaltung und Regierung offen für mangelhafte Durchsetzung von Menschenrechtsfragen sowie für Korruption kritisierte, wurde er in Haft genommen und 2011 nahm man ihm seinen Pass ab.

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