13. Juni - Moderne & Zeitgenössische Kunst

Die Auktion mit Werken internationaler Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts am 13. Juni bietet die seltene Gelegenheit, eines der wenigen Gemälde des hochbegabten, aber nur wenig bekannten Expressionisten Magnus Zeller zu erwerben. Auf dem vorliegenden Bild hat sich Zeller, der Malerei bei Lovis Corinth in Berlin studierte, sich selbst bei einem Aufenthalt in Paris im Jahr 1914 dargestellt. Hinter ihm ist vermutlich der Pont Neuf und die spitz aufeinander zulaufenden Häuserreihen der Place Dauphine zu sehen.

1984 setzte sich Pop Art-Ikone Andy Warhol mit den Meistern der Renaissancemalerei auseinander und veröffentliche eine Serie von 4 kolorierten Siebdrucken, für die er Details bekannter Werke jener Epoche herauspickte. Seine Wahl fiel auf Die Geburt der Venus (1482) von Sandro Botticelli, Madonna del Duca da Montefeltro (1472) von Piero della Francesca, Der heilige Georg und der Drache (1460) von Paulo Uccello sowie Die Verkündigung (1472) von Leonardo da Vinci.

14. Juni - Klassische Kunst & Antiquitäten

Die Auktion am 14. Juni umfasst Gemälde Alter Meister und des 19. Jahrhunderts sowie feine Möbel, Silber, Textilien und Fayencen. Zu den Highlights dieser Auktion gehört ein Mahagoni furnierter Präsentationstisch, der um 1790 in Russland angefertigt wurde. Sowie im Rest Europas kam auch im Zarenreich damals die Antike wieder in Mode. In Russland setzte man stark auf das klassische Griechenland. Selbst Zarin Katharina II. stattete die Räume ihrer Paläste im Goût grec aus. Den ebenfalls in diesem Stil gehaltene Tisch ziert eine blauweiße Reliefplakette mit der "Wahl des Herkules".

Aus dem Besitz Papst Clemens VIII. (1536-1605) stammt eine Sonnenuhr mit horizontal aufstellbarem Zifferblatt. Die Provenienz des auf das Jahr 1591 datierten astronomischen Geräts wird von einer Gravur des Wappens Clemens' VIII. hergeleitet. Angefertigt wurde die bedeutende Uhr vermutlich von Carlo Plato, einem im Rom des 16. Jahrhunderts ansässigen Künstler, der für seine astronomischen Uhren bekannt war.

15. Juni - Asiatika

Als eines der führenden Auktionshäuser in Skandinavien für asiatische Kunst hat die Uppsala Auktionskammare im Zuge seiner Qualitätsauktionen natürlich auch diese Kategorie im Programm. Gleichermaßen bezaubernd wie auch außergewöhnlich ist ein Elefantenpaar der Jiaqing-Periode (1796-1820) mit famille rose-Dekor, die jeweils eine Vase auf ihren mit einer Schabracke bedeckten Rücken tragen. Derartige Elefanten wurden als Zeichen des Friedens seitlich von Herrscherthronen aufgestellt, so auch in der Halle der Höchsten Harmonie in der Verbotenen Stadt.

Ein bedeutendes und extrem seltenes Stück liegt mit einem weißblauen Becken der Qianlong-Periode (1735-1796) vor. Es ist ein schönes Beispiel für die Porzellangefäße jener Epoche, deren Dekor von der nichtfigürlichen islamischen Kunst inspiriert war. Ach die Form geht auf Vorbilder aus Metall und Glas zurück, die bereits im Mittelalter im Nahen Osten hergestellt wurden.

Die Versteigerungen beginnen an allen drei Auktionstagen um 11 Uhr. Wer keine Möglichkeit hat, an diesen Tagen in die Universitätsstadt Uppsala zu reisen, der kann selbstverständlich schriftlich, telefonisch oder via Internet mitbieten. Mehr Infos dazu erhalten Sie hier.

Entdecken Sie jetzt alle Lose der Qualitätsauktion der Uppsala Auktionskammare hier bei Barnebys!

Kommentar