Die erste der insgesamt acht Auktionen, die das Auktionshaus Satow in diesem Jahr durchführt, beginnt am 11. Februar um 11 Uhr. Veranstaltungsort ist das Auktionshaus in der Sonnenstraße 8 in Satow, Mecklenburg-Vorpommern.

Einen Vorgeschmack auf die über 800 Lose der Auktion erhalten Sie nun im Folgenden. Für nähere Informationen zu den Objekten klicken Sie bitte auf die Bilder.

ALEXANDER KOESTER (1864 Bergneustadt/Köln-1932 Klausen/Tirol) - 7 Enten am Teichufer - Entwurf für den Jahreswechsel 1916/17, Bleistift, 12x16 cm, Nachlassstempel Limitpreis: 500 EUR ALEXANDER KOESTER (1864 Bergneustadt/Köln-1932 Klausen/Tirol) - 7 Enten am Teichufer - Entwurf für den Jahreswechsel 1916/17, Bleistift, 12x16 cm, Nachlassstempel
Limitpreis: 500 EUR

Alexander Koester war ein bedeutender Tiermaler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, dessen Gemälde sich heute in vielen wichtigen Museen befinden. Seine besondere Vorliebe galt der Darstellung von Enten. In geübter Manier hat Koester hier einen Entwurf mit Bleistift aufs Papier gebracht.

Einen weiteren Tiermaler haben wir im Folgenden mit Karl Volkers vor uns. Sein Faible galt jedoch dem Pferdeportrait. Dies hatte er mit seinem Vater Emil sowie seinem Bruder Fritz gemeinsam. Seinen Namen "Regenwolke" dürfte das hier portraitierte Pferd wohl von seiner Mutter Plui d'or ("Goldregen") "geerbt" haben.

KARL VOLKERS (1868 Düsseldorf-1944 Fischenich bei Köln) - Regenwolke, v. Chamant a. d. Plui d`or, Öl/Lwd., 56x66 cm, betitelt, signiert und datiert, 1906(?) Limitpreis: 1.200 EUR KARL VOLKERS (1868 Düsseldorf-1944 Fischenich bei Köln) - Regenwolke, v. Chamant a. d. Plui d`or, Öl/Lwd., 56x66 cm, betitelt, signiert und datiert, 1906(?)
Limitpreis: 1.200 EUR

FRANZ BUNKE (1857 Schwaan-1939 Oberweimar) - Boote an der Beke, Öl/Lwd./MP, 25x35 cm, signiert Limitpreis: 1.300 EUR FRANZ BUNKE (1857 Schwaan-1939 Oberweimar) - Boote an der Beke, Öl/Lwd./MP, 25x35 cm, signiert
Limitpreis: 1.300 EUR

Mit diesen beiden Gemälden begeben wir uns nun in das Genre der Landschaftsmalerei. Mit "Boote an der Beke" zeigt uns Franz Bunke ein Stück seiner Heimat in Mecklenburg-Vorpommern. Das Flüsschen Beke fließt als Nebenfluss der Warnow durch Schwaan, dem Geburtsort des Künstlers, in dem dieser zudem Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie gründete.

Auch François-Etienne Musin bleibt mit dem folgenden Werk seiner flandrischen Heimat treu. Es zeigt bei aufgehendem Mond Schiffe und Personen am Strand. Musin war ein belgischer Maler, der sich vor allem auf Marinebilder und Meeresansichten spezialisiert hatte.

FRANÇOIS-ETIENNE MUSLIN (1820 Oostende-1888 Sint-Joost-ten-Node) - Mondaufgang am Strand von Hengst (Flandern), Öl/Lwd., 125x68 cm, signiert Limitpreis: 3.500 EUR FRANÇOIS-ETIENNE MUSLIN (1820 Oostende-1888 Sint-Joost-ten-Node) - Mondaufgang am Strand von Hengst (Flandern), Öl/Lwd., 125x68 cm, signiert
Limitpreis: 3.500 EUR

Unter den Skulpturen der Auktion sticht diese dunkelbraun patinierte Bronze eines Löwen hervor. Das kraftvoll gearbeitete Tier steht auf einem Felsen, der auf eine Marmorplinthe montiert wurde.

P. KÜHNE - Löwe auf Felsen stehend, Bronze, dunkelbraun patiniert, auf Marmorplinthe, H: 46 cm, L: 62 cm, signiert Limitpreis: 800 EUR P. KÜHNE - Löwe auf Felsen stehend, Bronze, dunkelbraun patiniert, auf Marmorplinthe, H: 46 cm, L: 62 cm, signiert
Limitpreis: 800 EUR

Tafelaufsatz mit Deckel auf Teller, H: 29 cm, Wien um 1820 Tafelaufsatz mit Deckel auf Teller, H: 29 cm, Wien um 1820

Zwei ganz besondere Stücke für den Tisch oder die Vitrine sehen Sie oben und unten. Der durchbrochen gearbeitete Tafelaufsatz aus Porzellan verfügt über ein zartes Streublümchendekor sowie eine Goldstaffage. Der Deckel ist mit einem Pinienzapfen bekrönt.

Ein sehr interessantes Objekt ist auch dieser Zinnkrug aus dem Jahr 1793. Er gehörte einer Rostocker Zunft und diente der Sammlung von Geldern für die Beerdigung von mittellosen Zunfthandwerkern.

Rostocker Zinn-Zunftkanne, Münzmeister "Gottespfennig", H: 24 cm, 1793 Limitpreis: 700 EUR Rostocker Zinn-Zunftkanne, Münzmeister "Gottespfennig", H: 24 cm, 1793
Limitpreis: 700 EUR

Die Möbel der Auktion geben einen Einblick, wie sich die Art der Einrichtung im Laufe der Zeit verändert hat. Bevorzugte man im Zeitalter des Barock noch schwere und möglichst repräsentative Möbel, veränderte sich dies im Laufe des 18. Jahrhunderts, der großen Zeit der philosophischen und politischen Salons, zu mehr Wohnlichkeit.

Barock-Schrank, Nussbaum furniert, 234x187x74 cm, Schleswig-Holstein um 1760 Limitpreis: 2.600 EUR Barock-Schrank, Nussbaum furniert, 234x187x74 cm, Schleswig-Holstein um 1760
Limitpreis: 2.600 EUR

Empire-Vitrine, Mahagoni furniert, 163x80x39 cm Limitpreis: 1.000 EUR Empire-Vitrine, Mahagoni furniert, 163x80x39 cm
Limitpreis: 1.000 EUR

Vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zog man sich gerne behaglich mit seiner Familie in die eigenen vier Wände zurück. Die Bürgerlichkeit und das Zeitalter des Biedermeier waren auf dem Vormarsch. Die Möbel wurden nun mit allerlei "Extras" versehen, die das Zuhausesein möglichst bequem und praktisch machten. Der zylindrische Korpus des folgenden Trommelschränkchens kann durch Drehung verschlossen werden und kann unterhalb der marmornen Deckplatte durch eine ausziehbare Holzplatte erweitert werden.

Biedermeier-Trommelschränkchen aus Mahagoni, 63x41x37 cm Limitpreis: 500 EUR Biedermeier-Trommelschränkchen aus Mahagoni, 63x41x37 cm
Limitpreis: 500 EUR

Eine ganz besondere Abteilung der Auktion stellen die etwa 100 Schnupftabakfläschen dar, die aus einer Privatsammlung zur Versteigerung eingeliefert wurden. Die kunstvoll gefertigten Kleinode aus China bestehen aus den unterschiedlichsten Materialien und Dekoren, wie Achat, Glas, Cloisonné, Buchsbaum oder Porzellan.

Snuff-Bottle aus Achat, H: 7,5 cm, 2. Hälfte 19. Jh. Ohne Limit Snuff-Bottle aus Achat, H: 7,5 cm, 2. Hälfte 19. Jh.
Ohne Limit

Snuff-Bottle aus Buchsbaum, H: 7,7 cm, 2. Hälfte 19. Jh. Ohne Limit Snuff-Bottle aus Buchsbaum, H: 7,7 cm, 2. Hälfte 19. Jh.
Ohne Limit

Entdecken Sie noch weitere interessante Objekte im aktuellen Katalog des Auktionshauses Satow.

 

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