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Kunst zu kaufen ist für die meisten eine spannende und lustige Angelegenheit, aber es kann auch ein ziemlich komplexes Erlebnis sein. Wenn wir Kunst kaufen wägen wir Gefühle, Erfahrungen und vorgefasste Meinungen ab, bevor wir uns schlussendlich entscheiden. Alles zwischen Angst, was andere denken werden bis zu einer Absicherung, dass der Kunstkauf ein guter Deal ist, als auch rein praktische Aspekte des Aufhängens und Präsentierens des Kunstwerkes, können ausschlaggebende Faktoren sein. Anstatt auf uns selbst zu hören, was wir eigentlich mögen und in unserem Zuhause haben möchten, haben wir eine Gabe zu sehr auf andere zu hören.

Es gibt keine Garantie für gelungene Kunstinvestitionen mit atemberaubenden Preissteigerungen. Es gibt auch keinen guten oder schlechten Geschmack wenn es um Kunst geht. Es gibt nämlich genauso viele Meinungen und Erlebnisse zu Kunst, wie Menschen auf der Welt.

Ich glaube nicht daran Tipps zu geben, mit Worten eine Meinung zu formen. Wenn es darum geht Kunst zu kaufen, muss man das kaufen, was man mag. Sich mit Kunst zu umgeben, die man wirklich mag, und die bei jeder Betrachtung zu Erlebnissen einlädt und Gedanken anregt, das ist der wahre Wert von Kunst; schwer mit Geld aufzuwiegen. Außerdem rate ich dazu damit anzufangen Kunst zu kaufen! Kunst und Textilien sind komischerweise oft das Letzte, was wir für unser Zuhause kaufen, obwohl es das erste sein müsste; das was den Raum, die Einrichtung und den Charakter des Zuhauses formt.

Vorallem kann man nach Events/Auktionen/Messen Ausschau halten in denen Kunst zu moderaten Preisen angeboten wird. Hierbei können durchaus einige richtig gute Künstler dabei sein. Eine solche Möglichkeit sind die Kunstmessen aus der Affordable Art Fair Reihe, die rund um die Welt regelmäßig stattfinden.

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Tipps von Pontus...

Viele sind unsicher, wie sie Werke aufhängen sollen. Hier kommen 10 Tipps, was üblicherweise zu bedenken ist. Zumindest kann so in Auktionshausausstellungen räsoniert werden.

1) Wählen Sie ein Kunstwerk, dass Sie am meisten mögen und hängen Sie es in den Raum, in dem Sie die meiste Zeit verbringen.

2) In einem eingerichteten Raum kann es aussehen, als hätte jemand mit dem Maschinengewehr geschossen, wenn man jedes Bild für sich hängt. Hängen Sie die Bilder in Gruppen auf; besonders, wenn es sich um Triptyche oder eine Serie von Bildern handelt.

3) Hängen Sie die Werke nicht zu hoch auf, man will nicht zu den Bildern aufschauen müssen. Hängen Sie die Bilder auch nicht zu niedrig, so dass man sich nicht bücken muss, um das Werk in den richtigen Proportionen zu sehen. Ich empfehle meist Werke so zu hängen, dass die Mittellinie des Motivs genau unterhalb der Augenhöhe ist.

Ein paar Grundregeln

4) Eine Grundregel, von der man ausgehen kann ist die Unterkanten der Werke, die miteinander hängen sollen, auf gleiche Höhe zu bringen.

5) Man kann auch wählen die Oberkante aufeinander abzustimmen, damit dass aber gelungen aussieht muss man die Möblierung des Raumes genau planen, sodass es keine großen Flächen gibt, wo kleinere Werke hängen. Dagegen ist die Hängung mit gerader Unterkante viel einfacher.

6) Ich empfehle zudem größere Werke in die Mitte zu hängen. Desweiteren ist es gut eine natürliche Linie, die schon im Raum vorhanden ist, wie zum Beispiel den Türrahmen oder die Oberkante größerer Möbel, zur Orientierung zu benutzen.

7) Falls die Werke hochkant hängen, empfehle ich, dass man größere Werke über kleinere Werke hängt, gleichermaßen sollten dunkle Werke oberhalb von hellen Werken hängen, um eine gute Balance im Raum zu schaffen.

8) Wenn man mehrere Reihen von Gemälden hängen möchte, kann man stattdessen eine Mittellinie wählen. So hält man die untere und obere Reihe optisch zusammen.

Weitere Vorschläge wie es aussehen kann. Bilder von Pinterest.

9) Wenn man eine „Bildercollage" hängen möchte, mit Werken in unterschiedlicher Größe und Techniken, sollte man sich für eine gesammelte Form entscheiden. Das ist eine Variante, die ein großer Trend in den letzten Jahren gewesen ist. Um ein gelungenes Resultat zu erzielen, kann man die Werke entweder auf einem Laken ausrichten, das genauso groß ist wie die Wand, die man für die Hängung benutzen möchte. Noch besser ist es Kartonteile zurechtzuschneiden, die die Größe der Werke haben und diese an die Wand zu pinnen.

10) Hängen Sie Kunst nicht direkt ins Sonnenlicht, voralllem nicht Pastellwerke oder Aquarelle. Holzpanele fühlen sich nicht in abgeschlossenen, warmen Räumen wohl, eine gute Ventilation ist notwendig. Damit ähneln die Werkeigenschaften den Vorlieben des Betrachters.

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Hier ist eine kleine Auswahl von Kunst, mit der man sich einfach nur wohl fühlen kann!

Kategorie Kunst & Grafik

Kategorie Skulpturen

 

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