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Die Nachricht einer schlechteren Bilanz für Sotheby's im 2. Quartal 2014 dürfte viele überraschen, da das traditionsreiche Auktionshaus in der ersten Hälfte des Jahres vermehrt für Rekordauktionen mit Verkäufen in astronomischer Höhe in der Presse war.

Am Donnerstag gab Sotheby's zudem auch bekannt, dass für die gesamte erste Hälfte des Jahres 2014 eine Zunahme von 24 Prozent für die Umsatzerlöse aus Auktionen zu verzeichnen sei, woran vor allem die Dependancen in Hong Kong und London beteiligt waren. Das berichtigte Betriebsergebnis legte um 42 Prozent zu, während die Betriebserträge um 20 Prozent stiegen. Die Zunahme im Nettoumsatz führte zu 18 Prozent höheren Einnahmen aus Auktionskommissionen im Vergleich zum Vorjahr. Im öffentlichen Auktionsmarkt verkaufte das Haus 487 Objekte für mehr als 1 Mio. US$. Beachtliche 26 Prozent der Käufer waren Erstkunden.

Dennoch fiel der Profit von 91,7 Mio $ auf 77,6 Mio $, da die Ausgaben auch beachtlich waren. Der Proxystreit mit dem Hedge-fondriesen Dan Loeb hat das Haus 24,3 Mio. $ an rechtlicher Beratung und andere Dienstleistungen gekostet.

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