Es war ein in vielerlei Hinsicht ein fantastisches Jahr mit vielen erfolgreichen Auktionen und unglaublichen Verkäufen, allen voran jener von Leonardo da Vincis Salvator Mundi, der im November erstaunliche 450 Millionen Dollar bei Christie's in New York erreichte.

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Neben dem Verkauf des teuersten Bildes der Welt, wurde im Jahr 2017 auch die teuerste Armbanduhr, die jemals in einer Auktion angeboten wurde, versteigert. Die Auktion fand ebenfalls in New York statt, Versteigerer in diesem Fall das Auktionshaus Philipps. Am Ende erhielt ein anonymer Bieter den Zuschlag für 17.8 Millionen USD für die legendäre Rolex Daytona, die vormals das Handgelenk von Hollywoodikone Paul Newman geziert hat.

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Während der Markt zunehmend global und leicht zugänglich geworden ist, kämpfen immer noch relativ wenige Käufer aus verständlichen Gründen um die teuersten Stücke. Diese kleine Gruppe von Käufern erweist sich jedoch als ausreichend, da ihr Markt im vergangenen Jahr ein neues Niveau erreicht hat und Bieter aus der ganzen Welt im Auktionssaal ihre Gefechte austragen. Käufer von der Westküste der USA bis zur Ostküste Asiens, von Nordskandinavien bis nach Südafrika messen sich gegenseitig, wenn es um die besten Werke geht.

Einer dieser sehr liquiden Bieter ist der japanische E-Commerce-Unternehmer Yusaku Maezawa, der im Mai Jean-Michel Basquiats Untitled von 1982 für 110,5 Millionen USD bei Sotheby's New York ersteigerte. Das Werk wurde damit zur teuersten Arbeit des ehemaligen Street Artists aus Brooklyn und war auch in manch anderer Hinsicht rekordverdächtig.

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Auch ein deutscher Künstler erzielte einen neuen Auktionsrekord auf dem internationalen Markt. Max Beckmanns Hölle der Vögel, mit dem er 1937/38 die Naziherrschaft in Deutschland anprangerte, wechselte im Juni bei Christie's New York den Besitzer. Mit einem erzielten Preis von 40,4 Millionen USD verdoppelte sich der bisherige Rekordpreis des Künstlers von 2001.

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Auch aus Hongkong erreichte uns eine Rekordmeldung, als dort durch Sotheby's Anfang Oktober der Beweis erbracht wurde, dass asiatische Kunst so gefragt ist wie nie. Eine 900 Jahre alte Pinselschale aus China konnte mit einem Zuschlagspreis von 294 Millionen HKD einen neuen Rekord für chinesische Keramik für sich verbuchen.

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Ein hervorragendes Auktionsergebnis, das in Europa erzielt wurde, brachte uns die Auktion mit Werken des Impressionismus und der Moderne von Sotheby's in London am 1. März. Gustav Klimts Bauerngarten von 1907 wurde für ca. 48 Millionen Pfund versteigert. Damit wurde das Werk des österreichischen Künstlers, zum drittteuersten, das jemals in Europa unter den Hammer kam. Und obwohl es der höchste bisher erzielte Preis für ein landschaftliches Bild von Klimt darstellt, wurde 2017 an anderer Stelle ein weitaus höherer Preis für ein Gemälde des Künstlers bezahlt.

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