Und tatsächlich wurden die Anwesenden nicht enttäuscht. Das einzige Ölgemälde Leonardos in privater Hand, kam erfolgreich unter den Hammer. Nach einem etwa 7 Minuten dauernden Bietergefecht, erhielt ein anonymer Bieter am Telefon den Zuschlag für 450.312.500 USD (ca. 380 Millionen Euro) inkl. Käuferaufgeld.

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Damit ist Salvator Mundi das teuerste Kunstwerk, das jemals auf einer Auktion verkauft wurde. Es löst Pablo Picassos Les femmes d’Alger (Version "O"), das im Mai 2015 ebenfalls durch Christie's für 179,4 USD versteigert wurde und ebenfalls an einen anonymen Käufer ging. Daher ist es nicht verwunderlich, das ein Raunen durch das Publikum ging, als der Preis für Leonardos Werk von 160 Millionen auf 200 Millionen USD anstieg.

Leonardo da Vinci's Salvator Mundi. Courtesy of Christie's Images Ltd. 2017 Leonardo da Vinci's Salvator Mundi. Courtesy of Christie's Images Ltd. 2017

Für den Käufer bleibt zu hoffen, dass das Gemälde tatsächlich ein echter Leonardo da Vinci ist. Vom italienischen Universalgenie sind lediglich 20 Ölgemälde bekannt. Einigen von ihnen wurde seine Urheberschaft mittlerweile wieder aberkannt. Auch Salvator Mundi wurde in der Vergangenheit kritisch beäugt. Gewandstudien aus Leonardos Notizbüchern bringen den Meister jedoch unmittelbar mit dem Werk in Verbindung.

Leonardo Da Vincis um 1500 entstandenes Gemälde wurde im Zuge von Christie's Post-War and Contemporary Art Evening Sale am 15. November versteigert. Die Auktion, bei der auch Arbeiten von Andy Warhol, Mark Rothko und Jean-Michel Basquiat versteigert wurden, brachte es auf ein Gesamtergebnis von 785.942.250 USD (ca. 670 Millionen Euro).

 

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