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Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind nun in einer umfassenden Studie über das Onlineverhalten von Nutzern der globalen Suchmaschine Barnebys, die als Portal für mehr als 2.000 Auktionshäuser und Händler aus aller Welt dient, zusammengetragen worden.

Als Grundlage für den Report Tomorrow- the view from today dienten die Daten von über 65 Millionen versteigerten Auktionslosen sowie die Auswertungen von knapp 16,4 Millionen Sessions von Usern aus aller Welt, die dabei ihren Fokus auf beinahe 5 Millionen zum Verkauf stehende Objekte richteten.

„Es ist wieder einmal deutlich geworden, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Auktionsindustrie darin besteht, den Verbraucher zu verstehen“, sagt Pontus Silfverstolpe, Mitbegründer von Barnebys.

Die Klientel des globalen Auktionsmarktes wird angeführt von - meist männlichen - Personen über 45. Diese nutzen für ihre Onlinekäufe und -recherchen nach wie vor hauptsächlich ihren heimischen Computer. Dies konnte auch für den deutschen Barnebys-Nutzer festgestellt werden, für den der Griff zum mobilen Gerät noch eher ungewohnt zu sein scheint.

Der heimische Desktop ist nach wie vor die ungeschlagene Nr. 1 für deutsche Barnebys-Nutzer. Der heimische Desktop ist nach wie vor die ungeschlagene Nr. 1 für deutsche Barnebys-Nutzer | Abb.: Barnebys Online Auction Report 2018

Doch die jüngere Kundschaft ist auf dem Vormarsch. Dies zeigt sich auch hinsichtlich der Preise der gekauften Objekte. Zwar ist ein Trend zu hochpreisigen Objekten, vor allem im Bereich zwischen 1.000 und 5.000 Euro, zu vermerken, andererseits sind die Umsätze unter 100 Euro stark angestiegen.

Mit einer zunehmend jüngeren Kundschaft verändert sich auch das Angebot des Auktionsmarktes, der sich auf neue Bedürfnisse einstellen muss und immer häufiger Konsumgüter, Einrichtungsgegenstände und dergleichen in seine Kataloge aufnimmt.

„Es ist wichtig, dieser Gruppe von Käufern zu folgen, um nachvollziehen zu können, welchen Weg sie geht, welchen Trends sie folgt und für welche Kategorien sie sich interessiert. Die Auktionshäuser müssen für preisbewusste Kunden im unteren Preissegment präsent sein“, sagt Pontus Silfverstolpe.

Früher führten die "älteren Generationen" die Anzahl der Sessions bei Barnebys in Deutschland an. Mittlerweile ist die Jugend auf dem Vormarsch. Früher führten die "älteren Generationen" die Anzahl der Sessions bei Barnebys in Deutschland an. Mittlerweile ist die Jugend auf dem Vormarsch | Abb. Barnebys Online Auction Report 2018

Doch nicht nur der Käuferstamm des Auktionsmarktes verändert sich. Auch auf der „anderen Seite“, nämlich bei den Einlieferern für eine Auktion, tut sich etwas. Bislang führten die „drei Ds“ die Liste der Gründe für eine Einlieferung an: Death, Divorce und Desaster (Tod, Scheidung, Unglück). Sind die Anfangsbuchstaben auch die gleichen geblieben, heißen die Gründe nun Decluttering (Entrümplung) und Downsizing (Verkleinerung).

Die am schnellsten Wachsenden Kategorien des Auktionsmarktes heißen „Schmuck“ und „Uhren“. In Deutschland gehören Rolex, Heuer und Omega zu den am häufigsten bei Barnebys eingegebenen Suchbegriffen, wenn es um Markennamen geht.

Und der Begriff "Marke" ist auch genau das Stichwort: Um das Vertrauen seiner Kunden zu erhalten und neue anzuziehen, ist die Pflege der eigenen Marke für Auktionshäuser heutzutage einfach unerlässlich geworden. Und diese muss auch online erfolgen, wo potenzielle Käufer und Einlieferer nach dem Auktionshaus ihres Vertrauens suchen.

Pontus Silfverstolpe, Mitbegründer von Barnebys und Head of Content Pontus Silfverstolpe, Mitbegründer von Barnebys und Head of Content | Abb.: Barnebys Online Auction Report 2018

„Die Marke ist der Schlüssel. Gerade weil sich der Online-Markt dem „täglichen Einkauf“ öffnet und der Wettbewerb härter wird, müssen die Auktionshäuser dafür sorgen, dass sie die Förderung ihrer eigenen Marke an jedem Berührungspunkt deutlich voranstellen. Ohne eine starke Marke ist man schneller aus dem Geschäft, als man vermuten mag“, sagt Pontus Silfverstolpe.

Zum vollständigen Online Auction Report "Tomorrow - the view from today" geht es hier.

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