Die große internationale Auktion für Briefmarken und Münzen bei Gert Müller findet am 17. und 18. Februar statt. Das mehrere tausend Lose umfassende Angebot reicht von der einzelnen Marke, über Sammlungen bis zu Nachlässen und Großposten. Dem Auktionshaus ist es erneut gelungen, Auktionsobjekte zusammenzutragen, unter denen sich viele spektakuläre Raritäten befinden, die die Aufmerksamkeit von Sammlern aus der ganzen Welt auf sich ziehen werden.

Die Versteigerungen beginnen an beiden Auktionstagen jeweils um 10 Uhr. Die Gelegenheit zur Vorbesichtigung haben Interessenten vom 8. bis 10. bzw. 13. bis 17. Februar jeweils von 9-17 Uhr sowie am 18. Februar von 9-13 Uhr. Münzen werden bis 15 Uhr ausgestellt.

Unsere Highlights der Auktion haben wir im Folgenden zusammengestellt. Für nähere Informationen klicken sie bitte auf die Bilder.

Dieser vorgedruckte Dienstbrief des Londoner Ortsverkehrs wurde mit einer schwarzen One Penny-Marke frankiert. Mit der ersten Briefmarke frankierte Dienstbriefe existieren nur in wenigen Exemplaren, in der vorliegenden vorgedruckten Variante ist es sogar der einzige seiner Art. Somit handelt es sich um eine der größten Raritäten der beliebten ersten Briefmarke der Welt.

Was sich zunächst nach etwas Schlimmen anhört, sorgt bei Philatelisten hingegen für glänzende Augen: Fehldrucke. Auch diese hat die Auktion zu bieten. Oben sehen Sie den spektakulären Farbfehldruck "Schwarz statt Grün" der italienischen 12/Tornese-Marke von 1861. Dieser Fehldruck stellt eine der großen Seltenheiten Europas dar. Genauso spektakulär ist der Lübeck-Fehldruck einer 2 Schilling-Marke mit "2 Ein Halb"-Inschrift. Diese Rarität wird wunderbar farbfrisch angeboten.

Die Mühlradstempel waren Nummernstempel, die ab 1850 von der bayerischen Post verwendet wurden. In ihrer ursprünglichen Form waren sie geschlossen. Als 1856 die Nummern der Postbezirke geändert wurden, gab es auch neue Stempel. Deren Abdruck war jetzt offen gestaltet. Die geschlossenen Mühlradstempel existierten also nur während eines kurzen Zeitraumes und sind daher sehr begehrt.

Was darf in einer Briefmarkenauktion nicht fehlen? Natürlich Postwertzeichen der Erfinder des modernen Postwesens. Die aus der Lombardei stammende Familie Thurn und Taxis wurde im 15. Jahrhundert von Kaiser Maximilian I. beauftragt, die Kaiserliche Reichspost europaweit zu leiten. Nach dem Zusammenbruch des Heiligen Römischen Reiches betrieb die Familie den Postdienst weiterhin in einigen deutschen Ländern. 1852 kamen die ersten Briefmarken der Thurn und Taxis-Post heraus.

An eine Zeit, in der der es tatsächlich noch keine Briefmarken gab, erinnern Auktionslose wie das folgende. Die aufwändig zusammengetragene, außergewöhnliche Sammlung beinhaltet viele Objekte mit seltenen Abstempelungen, adeligen Stempeln und Postscheinen, die sorgfältig auf Albumblätter aufgezogen wurden.

Bei dem, was hier eher unspektakulär aussieht, handelt es sich tatsächlich um einen gigantischen Bestand von überwiegend vollständigen Originalbögen aus dem Deutschen Reich. Die in ihrem Umfang heutzutage seltene Sammlung verteilt sich auf ganze acht Umzugskartons. Der errechnete Katalogpreis lag bei mehr als 1 Million Euro. Eine großartige Gelegenheit!

Entdecken Sie noch weitere Schätze der Philatelie in den Auktionen von Gert Müller hier bei Barnebys.