1963 beauftragte der Kunstmäzen Guiseppe Albaretto den Meister des Surrealismus Salvador Dalí damit, für eine neue Ausgabe der Bibel Illustrationen zu schaffen. 105 Aquarelle waren es schließlich, die Dalí im darauffolgenden Jahr seinem Auftraggeber präsentieren konnte. Alberetto wurde ein Förderer des Künstlers und besaß in seinem Haus in Turin mit etwa 500 Arbeiten die bedeutendste Privatsammlung mit Werken Dalís.

Um den Dichter Dante Alighieri (1265-1321) zu dessen 700. Geburtstag zu würdigen, hatte Dalí einige Jahre zuvor von der italienischen Regierung den Auftrag erhalten, dessen berühmtes Werk Die Göttliche Komödie mit 100 Aquarellen zu illustrieren. Als das jedoch der italienischen Öffentlichkeit zu Ohren kam, wurden Stimmen des Protestes laut, die sagten, dieses große und bedeutende Werk eines italienischen Dichters müsse auch von einem Italiener illustriert werden. Die Regierung zog den Auftrag zurück und Dalí blieb auf seiner jahrelangen Arbeit sitzen, die dennoch veröffentlicht wurde.

Bei unserem dritten Beispiel trifft Fantasie auf Fantasie. 1969 schuf Dalí Illustrationen für Alice im Wunderland, einem der bekanntesten Kinderbücher aller Zeiten, geschrieben vom britischen Schriftsteller Lewis Carroll. Alice im Wunderland war 1865 erstmals erschienen. Hundert Jahre später wollte ein New Yorker Verlag eine neue Ausgabe auf den Markt bringen und beauftragte Salvador Dalí mit der Illustration. Dalí schuf 12 Farbdrucke sowie eine Zeichnung, die als Titelbild diente. Diese Serie gehört zu den meistgesuchten von Dalí überhaupt.

Die Illustrationen Salvador Dalís sind Teil der Auktion von Great Dane Auctions, die am 16. März in Philadelphia, USA stattfindet. Die Gebotsabgabe kann auch online erfolgen.

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