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Steigen Sie ein in ein luxuriöses Cabrio und brausen Sie mit uns entlang der französischen Riviera, die im Laufe ihrer Geschichte nicht nur die Oberen Zehntausend angelockt, sondern auch viele bekannte Künstler inspiriert hat.

Verbringt man den Sommer an der Côte d'Azur, braucht man neben dem richtigen fahrbaren Untersatz natürlich auch die richtigen Accessoires, die dem Gegenüber am Besten sofort ins Auge springen. Daher sind an den Fingern und Handgelenken der High Society glamouröse Ringe und Uhren ein absolutes Muss.

Wie bereits erwähnt, zog die Côte d'Azur bereits vor der Mitte des 20. Jahrunderts die Schönen und Reichen in ihren Bann. Die ersten Erholung suchenden Touristen, vornehmlich aus England, kamen bereits im 18. Jahrhundert. Zur Mode wurde die "Winterfrische" an der französischen Riviera aber erst im Laufe des 19. Jahrhunderts, wozu der Ausbau des Eisenbahnnetzes maßgeblich beitrug.

Auch gekrönte Häupter zog es nach Cannes oder Monte Carlo, wo es seit 1856 ein Casino gab. Queen Victoria erholte sich an der Côte d'Azur genauso wie Napoléon III. oder der russische Zar Alexander II. Um Heimweh zu vermeiden, hatte letzterer sicherlich etwas dabei, das ihn an seine Heimat erinnerte. Das folgende Objekt mag dafür vielleicht etwas unpraktisch wirken, aber die Upper Class reist nun einmal mit umfangreichen Gepäck!

Nach dem Ersten Weltkrieg kamen vermehrt Mitglieder der amerikanischen High Society und machten den Winter- bald zum Sommer-Hotspot. Eine Trendwende war zu spüren. Vor allem die "vornehme Blässe" der vergangenen Jahrhunderte war dem Untergang geweiht. Coco Chanel war es schließlich, die eine gesunde Bräune fashionable machte.

Und so ließ es sich auch der deutsche Maler Conrad Felixmüller nicht nehmen, seine Frau Londa beim Sonnenbaden an der französischen Riviera zu verewigen.

Aber auch das sonnigste Paradies wird hin und wieder von Wolken überschattet. Der Côte d'Azur geht es da nicht anders. Zum einen ist da der tragische Unfalltod der monegassischen Fürstin Grazia Patrizia 1982 zu nennen. Zum anderen der ebenfalls als Unfall einzustufende Tod der international gefeierten Ballerina Isadora Duncan 1927, die wie andere Künstler und Schriftsteller in Cannes oder Nizza weilte. Der Schal der Tänzerin verfing sich bei einem Ausflug im offenen Wagen in den Radspeichen und erwürgte sie.

Maler begannen das bezaubernde Fleckchen Erde ab dem späten 19. Jahrhundert für sich zu entdecken. Henri Matisse weilte dort ebenso wie Auguste Renoir und Pablo Picasso. Alle drei verbrachten in Frankreichs sonnigem Süden ihren Lebensabend und starben auch dort: Renoir 1919 in Cagnes-sur-mer, Matisse 1954 bei Nizza und Picasso 1973 in Mougins.

Alle vorgestellten Objekte werden am 6./7. und 13. Mai jeweils ab 11 Uhr im Kunstauktionshaus Schloss Ahlden versteigert. Die Versteigerung umfasst neben Gemälden, Möbeln, Classic Cars, Uhren und Schmuck u.a. auch Silber, Skulpturen, Zeichnungen und Porzellan, das teilweise aus höfischem Besitz stammt.

Die Vorbesichtigungen finden vom 23. April bis 11. Mai täglich von 14-18 Uhr statt. Alle 2776 Objekte der drei Auktionstage können Sie aber auch gleich hier bei Barnebys entdecken.

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