Eine frühe Gruppe von Designern waren die Vertreter der Wiener Werkstätte, denen für ihre Möbel, Schmuckstücke und Alltagsgegenstände ein Konzept aus Schönheit, Funktionalität aber auch Qualität vorschwebte, mit dem sie der aufkommenden Massenproduktion entgegentreten wollten. Einer von ihnen war Josef Hoffmann, der die Wiener Werkstätte 1905 begründet hatte und u.a. diverse Stuhlmodelle entwarf. Zu diesen gehört auch das vorliegende Paar, das 1990 von der italienischen Firma PSM ausgeführt wurde.

Ebenfalls zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann der auf Sardinien geborene Lorenz "Renzo" Frau damit, Möbel zu produzieren. Nachdem er für verschiedene Möbelhersteller in Turin gearbeitet hatte und sich im Zuge dessen auch in England aufgehalten hatte, beschloss er 1912 eine eigene Firma zu gründen, Poltrona Frau, in der er vom englischen Stil inspirierte Sitzmöbel herstellen wollte. Das vorliegende Exemplar des frühen Modells Chester stammt aus der Produktion von 1987.

Ganz klar ein Klassiker des modernen Designs ist die Chaiselongue LC4 des schweizerisch-französischen Architekten und Designers Charles-Édouard Jeanneret-Gris, besser bekannt als Le Corbusier. Le Corbusier entwarf das zeitlose und epochemachende Möbelstück 1928 gemeinsam mit seinem Cousin Pierre Jeanneret und der Designerin Charlotte Perriand. Die exklusiven Ausführungsrechte an der Liege hält bis heute der Mailänder Möbelhersteller Cassina.

Nicht weniger epochemachend und zeitlos als LC4 ist der Sessel Barcelona von Ludwig Mies van der Rohe. Das minimaoistische Möbelstück wurde für den deutschen Pavillon der Weltausstellung von 1929 in Barcelona aus der Taufe gehoben. 1950 überarbeite Mies van der Rohe seinen Entwurf, sodass der Metallrahmen des Stuhls nicht mehr aus mehreren, sondern aus nur einem Stück besteht. Die Ausführungsrechte an Barcelona hat die amerikanische Firma Knoll.

Einer der Pioniere der skandinavischen Moderne war der finnische Architekt und Designer Alvar Aalto, dessen liebstes Arbeitsmaterial Holz war. 1933 stellte er erstmals das L-förmige Tisch- bzw. Stuhlbein vor, das anschließend zu einer Art Markenzeichen seiner Entwürfe wurde. Auch bei dem vorliegenden Esszimmerensemble, bestehend aus dem Tisch Modell 91 und vier Stühlen des Modells 66, sind diese gebogenen Beine zu finden. Es handelt sich um eine zeitgenössische Ausführung von Artek Finland.

Inspiriert durch seine Zugehörigkeit zur niederländischen Künstlergruppe De Stijl weisen die Entwürfe von Gerrit Rietveld einen gewissen Hang zu einer geometrischen Formensprache auf. So auch beim 1935 entworfenen Sessel Utrecht. Der Sessel hatte ursprünglich einen Bezug aus dunkelbrauner Baumwolle, heute gibt es ihn mit den unterschiedlichsten Bezügen. Sein auffälligstes Detail ist jedoch die Girlandennaht an den Kanten, die sich deutlich vom Bezugsstoff abhebt.

Das vorliegende Zweisitzersofa mit schwarzem Lederbezug von 1999 zeigt mehr als deutlich, worauf es dem Engländer Jasper Morrison bei seinen Entwürfen ankommt: Minimalismus. Seinen Stil hat Morrison während seiner Studienzeit in London und Berlin angeeignet. Später kamen japanische Einflüsse hinzu. Neben Möbeln entwirft Morrison auch Alltagsgegenstände, die vom Mobiltelefon bis zur Straßenbahn reichen - ein wirklich umfangreiches Œuvre!

Der italienische Designer Tobia Scarpa ist vor allem für seine Lampendesigns bekannt. Seine Entwürfe, die er in den 1960er Jahren für die Glasmanufaktur Venini in Murano entwickelte, gehören zu den bedeutendsten Stücken der Glaskunst des 20. Jahrhunderts. Anhand der vorliegenden Tischlampe Fiola von 2007 lässt sich das sehr gut nachvollziehen, denn sie ist Leuchtobjekt und Skulptur zugleich. Die Verzeihung des gläsernen Lampenschirms besteht aus Bronzepuder und Siliciumsand.

Auch dieser bezaubernde Couchtisch des schottischen Designers Mark Stoddart ist eine Fusion aus Möbelstück und Skulptur, Glas und Bronze. Stoddart ist vor allem bekannt für seine Tische bei denen eine Tierskulptur die gläserne Tischplatte durchbricht. Im vorlegenden Fall handelt es sich dabei um eine Nilpferdmutter mit ihrem Nachwuchs, sodass die Glasplatte nicht nur als Oberfläche des Möbelstücks in Erscheinung tritt sondern auch als Oberfläche eines Gewässers, aus dem die Tiere in der für sie typischen Weise hervorschauen.

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