Die Berlin-Leningrad-Connection

Am 30. April finden im Kölner Auktionshaus Lempertz zwei Auktionen statt, bei denen Porzellan im Mittelpunkt steht. Doch die Herkunft dieser Objekte könnte gegensätzlicher nicht sein: Zum einen Objekte der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, die einst den Adel Preußens erfreuten, zum anderen Stücke, die im ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat gefertigt wurden.

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In beiden Auktionen kommen Stücke aus bedeutenden Sammlungen zum Aufruf. In der Berlin Auktion, die am 30. April um 11 Uhr beginnt, sind zunächst Objekte aus der Frühzeit der KPM-Manufaktur von 1763 bis 1786 zu nennen. Desweiteren sind die Epochen vom Klassizismus bis zum Jugendstil vertreten. Neben Porzellan sind unter den etwa 300 Losen auch Silber, Malerei, Bronze und Eisenguss zu finden. Viele Objekte stehen im direkten Zusammenhang mit dem preußischen Königshaus und wurden in dessen Auftrag angefertigt.

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Auch die Auktion mit russischem Porzellan und Zeichnungen, die um 14.30 Uhr beginnt, kann eine höchstinteressante Offerte vorweisen. Aus der Sammlung Grigorij Schargorodskij kommen 67 Porzellanfiguren zum Aufruf, die einen spannenden Einblick in den Wandel in der Porzellanherstellung des frühen 20. Jahrhunderts in Russland bieten. Aus einer alten österreichischen Sammlung stammen fast 100 Zeichnungen mit Theaterkostümentwürfen, -plakaten und Bühnenbildern.

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Verschaffen Sie sich einen Überblick über das gesamte Angebot der beiden Auktionen von Lempertz. Alle Objekte finden Sie hier bei Barnebys.