Der Frühling ist da. Die wärmer werdenden Temperaturen locken die Menschen hinaus ins Grüne. Doch gerade das Aprilwetter neigt zur Unbeständigkeit. Warum also nicht in einem Museum Zuflucht suchen und sich statt vom Regen mit Kunst berieseln lassen?

Begleiten Sie uns nun auf einer Reise zu einigen der besten Ausstellungen des Frühlings 2019 diesseits und jenseits des Atlantiks.

Berlin

Bauhaus Imaginista im HKW | Foto: ©Silke Briel / HKW Bauhaus Imaginista im HKW | Foto: ©Silke Briel / HKW

"bauhaus imaginista" im Haus der Kulturen der Welt (bis 10. Juni 2019)

Im Zuge des 100-jährigen Jubiläums der Bauhaus-Bewegung in diesem Jahr, präsentiert das Berliner HKW eine Ausstellung zur Geschichte der einflussreichen Kunst- und Designbewegung und wie ihr weiterverbreitetes Erbe heute noch immer allgegenwärtig ist.

Rom

Leonardo da Vincis "Studie für eine hydraulische Pumpe, Mann mit einem Perspektograph (Codex Atlanticus)" in der aktuellen Ausstellung in Rom | Foto: Alberto PIZZOLI / AFP Leonardo da Vincis "Studie für eine hydraulische Pumpe, Mann mit einem Perspektograph (Codex Atlanticus)" in der aktuellen Ausstellung in Rom | Foto: Alberto PIZZOLI / AFP

"Leonardo da Vinci. La scienza prima della scienza" in den Scuderie del Quirinale (bis 30. Juni 2019)

2019 jährt sich das Todesjahr Leonardo da Vincis zum 500. Mal. Diese Ausstellung in Rom bietet einen einmaligen Einblick in den brillanten Verstand des italienischen Genies anhand von mehr als 200 Beispielen seiner wissenschaftlichen, mathematischen und technologischen Erfindungen.

Paris

"Vasarely. Le partage des formes" im Centre Pompidou (bis 6. Mai 2019)

Der für seine optischen Illusionen, einzigartigen Perspektiven, geometrische Kompositionen und leitenden Farben bekannte Victor Vasarely steht dieses Frühjahr im Fokus des Ausstellungen im Centre Pompidou, wo über 300 Arbeiten das Schaffen des ungarisch-französischen Künstlers beleuchten.

Henri Matisse, Dame à la robe blanche, 1946 | Foto: Courtesy The Matisse Foundation. ©2017 Succession H. Matisse / Artists Rights Society Henri Matisse, Dame à la robe blanche, 1946 | Foto: Courtesy The Matisse Foundation. ©2017 Succession H. Matisse / Artists Rights Society

"Das schwarze Modell. Von Géricault bis Matisse" im Musée d'Orsay (bis 21. Juli 2019)

Diese Ausstellung beschäftigt sich mit der Darstellung schwarzer Modelle in der Kunst, seit der Abschaffung der Sklaverei in Frankreich 1794. Als Beispiele dienen Werke von Théodore Géricault, Édouard Manet, Henri Matisse und Paul Cézanne.

Amsterdam

David Hockney, More Felled Trees on Woldgate, 2008 | Foto: ©David Hockney, Photo Credit: Richard Schmidt David Hockney, More Felled Trees on Woldgate, 2008 | Foto: ©David Hockney, Photo Credit: Richard Schmidt

"Hockney - Van Gogh. Two Painter, One Love" im Van Gogh Museum (bis 26. Mai 2019)

Diese außergewöhnliche Ausstellung setzt zwei der berühmtesten Künstler der Welt in einen visuellen Dialog und enthüllt, wie David Hockney von Vincent van Goghs lebhaften Farben und natürlichen Landschaften inspiriert wurde.

Rembrandt van Rijn, Hochzeitsportraits von Marten Soolmans und Oopjen Coppit, 1634. 2015 erwarben das Rijksmuseum und der Louvre das Gemäldepaar gemeinsam für 160 Millionen Euro. Rembrandt van Rijn, Hochzeitsportraits von Marten Soolmans und Oopjen Coppit, 1634. 2015 erwarben das Rijksmuseum und der Louvre das Gemäldepaar gemeinsam für 160 Millionen Euro.

"Alle Rembrandts" im Rijksmuseum (bis 10. Juni 2019)

In Gedenken an Rembrandt van Rijn, dessen Todestag sich 2019 zum 350. Mal jährt, versammelt das Rijksmuseum alle Werke des Meisters aus seiner Sammlung in einer vergleichenden Retrospektive. Natürlich kann man dabei auch die berühmtesten Gemälde Rembrandts bewundern, wie Die Nachtwache, Die jüdische Braut oder die Hochzeitsportraits von Marten Soolmans und Oopjen Coppit. Das Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung mit Werken des niederländischen Barockmalers.

London

Blick in die Dior-Ausstellung im V&A Museum | Foto: Victoria & Albert Museum Blick in die Dior-Ausstellung im V&A Museum | Foto: Victoria & Albert Museum

"Christian Dior: Designer of Dreams" im Victoria & Albert Museum (bis 1. September 2019)

Die Ausstellung, die 70 Jahre Mode aus dem Hause Dior präsentiert, war bereits so erfolgreich, dass sie um sieben Wochen verlängert wurde. Und dennoch ist es auch jetzt kaum möglich eines der begehrten Tickets zu ergattern, die täglich in einem kleinen Kontingent im Museum verkauft werden.

New York

Nikolas Murray, Frida on a Bench, 1939 | Foto: Nikolas Murray Photo Archives Nikolas Murray, Frida on a Bench, 1939 | Foto: Nikolas Murray Photo Archives

"Frida Kahlo: Appearances Can Be Deceiving" im Brooklyn Museum (bis 12. Mai 2019)

Diese groß angelegte Ausstellung zeigt nicht nur Gemälde, Zeichnungen und Fotografien der mexikanischen Künstlerin, sondern auch ihre Kleidung, Schmuck und persönliche Kuriositäten aus ihrem Leben, das sie an der Seite ihres Ehemannes und Kollegen Diego Rivera führte.

"Joan Miró: Birth of the World" im Metropolitan Museum of Modern Art (bis 15. Juni 2019)

Joan Miró bezeichnete Geburt der Welt, das er 1925 gemalt hatte, als sein Hauptwerk und nannte es "eine Art Genesis". Gemeinsam mit 60 weiteren Arbeiten Mirós wird das bedeutende Gemälde zum vorerst letzten Mal zu sehen sein, bevor das MoMA wegen Renovierungsarbeiten für vier Monate die Pforten schließt.

Blick in die Jean-Michel Basquiat-Ausstellung bei The Brant Foundation | Foto: Tom Powel Imaging ©Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York Blick in die Jean-Michel Basquiat-Ausstellung bei The Brant Foundation | Foto: Tom Powel Imaging ©Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York

Jean-Michel Basquiat bei The Brant Foundation (bis 15. Mai 2019)

In Zusammenarbeit mit der Fondation Louis Vuitton entstand die Einzelausstellung mit Werken von Jean-Michel Basquiat als erste Ausstellung in der neuen Galerie der Brant Foundation im East Village. Zu sehen gibt es 70 Gemälde und Zeichnungen mit kraftvollen Ausdrucksformen, gespickt mit Symbolen, Texten und Strichmännchen, mit denen sich Basquiat gegen die Kommerzialisierung und die rassistischen Strukturen im Amerika der 1980er Jahren wandte.

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