Es ist wieder soweit: Mit dem neuen Jahr gibt es auch neue Trends in Sachen Interior Design. Nach wie vor hochaktuell sind natürliche Materialien und Nachhaltigkeit. Wie das aussehen soll und was es sonst noch alles gibt, können Sie im Folgenden entdecken.

Trend 1970er Jahre | Foto via ahtapot Trend 1970er Jahre | Foto via ahtapot

70's & 90's-Revival

Einer der stärksten Trends 2019 wird die stilistische Rückkehr der 1970er Jahre sein und kommt mit plakativen Mustern sowie einem Mix aus Brauntönen und satten Farben daher.

Ein japansicher Wohnzimmer in den 1990er Jahren | Foto via architecturaldigest Ein japansicher Wohnzimmer in den 1990er Jahren | Foto via architecturaldigest

Wer für die 70er nicht soviel übrig hat, der freut sich vielleicht über die zweite Dekade, die 2019 wieder voll im Trend liegt: Die 1990er Jahre - ja, die sind mittlerweile wieder lang genug her, um trendy sein zu können! Ihre Neuauflage präsentiert sich mit Asymmetrie, farbigem Glas und grafischen Designs.

Sagen Sie's mit Gelb! | Foto: Elle Decoration Sagen Sie's mit Gelb! | Foto: Elle Decoration

Leuchtendes Gelb & sattes Korall

Die Farben des Jahres 2019 haben es in sich. Statt zarter Pastelltöne freuen wir uns auf satte Nuancen der Farbfamilie Gelb von Gold über Ocker bis Rost, die jedem Zuhause einen warmen und einladenden Touch verleihen.

Links: Charles und Ray Eames für Herman Miller. 2011 verkauft für ca. 1.100 Euro Rechts: Bat-Sessel, gelber Vinylbezug, 1950er/60er Jahre | Fotos: Lauritz.com und Stadsauktion Sundsvall Links: Charles und Ray Eames für Herman Miller. 2011 verkauft für ca. 1.100 Euro Rechts: Bat-Sessel, gelber Vinylbezug, 1950er/60er Jahre | Fotos: Lauritz.com und Stadsauktion Sundsvall

Ein weiterer Hingucker wird ein sattes Korallenrosa sein, das die Farbenfirma Pantone zur offiziellen Farbe des Jahres 2019 erklärt hat. Die Entscheidung fällt Pantone in jedem Jahr, 2019 ist es Living Coral.

Foto: Pantone Foto: Pantone
Foto: HM Home Foto: HM Home

Glänzende Metalloberflächen

Klassisches Metall mit verchromter Oberfläche wird uns 2019 allerorts begegnen. Setzen Sie hier auf Klassiker wie Le Corbusiers LC-Serie für Cassina oder Louis Weisdorfs Lampe Multi-Lite von 1972.

Links: LC-1 von Le Corbusier für Cassina Rechts: Louis Weisdorf, Multi-Lite. 2015 verkauft ca. 2.300 Euro | Fotos: Bukowksis und Lauritz.com Links: LC-1 von Le Corbusier für Cassina Rechts: Louis Weisdorf, Multi-Lite. 2015 verkauft ca. 2.300 Euro | Fotos: Bukowksis und Lauritz.com

In diese Kategorie passt auch der Stuhl Karin von Bruno Mathsson, der sich bereits im letzten Jahr als absoluter Verkaufsschlager entpuppt hat.

Paar Stühle Karin von Bruno Mathsson. 2016 verkauft für ca. 1.200 Euro | Foto: Bukowskis Paar Stühle Karin von Bruno Mathsson. 2016 verkauft für ca. 1.200 Euro | Foto: Bukowskis

Rattan

Foto: Ilva Foto: Ilva

Auch Möbel aus Rattan setzten 2019 ihre Erfolgswelle fort. Und es auch nicht schwer zu verstehen, warum. Das leichte und doch belastbare und flexible Material dient seit der Antike als Basis von Möbeln und ist auch heute noch immer up-to-date. Darüber hinaus ist das natürliche Material nachhaltig und umweltfreundlich.

Links: Der Dolphin Chair von Hans J Wegner wurde 2009 für ca. 88.000 Euro bei Phillips verkauft. Rechts: Wegners Sideboard RY 26 wechselte 2015 für ca. 3.000 Euro seinen Besitzer Fotos: Philips und Bruun Rasmussen Links: Der Dolphin Chair von Hans J Wegner wurde 2009 für ca. 88.000 Euro bei Phillips verkauft. Rechts: Wegners Sideboard RY 26 wechselte 2015 für ca. 3.000 Euro seinen Besitzer Fotos: Philips und Bruun Rasmussen

Skulpturale Formen

Der Trend, dass jeder über ein wenig Kunst in seinen eigenen vier Wänden platzieren möchte, hält weiter an - und es wird auch immer einfacher, seinen ganz persönlichen gestalterischen Traum zu verwirklichen. 2019 geschieht dies mit skulpturalen Elementen, die sowohl bei Möbel als auch bei Keramikarbeiten zu finden sind.

Fotos: thesocialitefamily.com und STUDIOTWENTYSEVEN Fotos: thesocialitefamily.com und STUDIOTWENTYSEVEN

Oberflächen mit Charakter

Gegensätze ziehen sich an! 2019 gilt das insbesondere für die beiden Trends "glänzendes Metall" und Keramiken mit aufgerauten Oberflächen. Die Beschaffenheit von Vasen und Schalen imitiert dabei die Natur und geht teilweise mit den skulpturalen Formen Hand in Hand.

Links: Erich und Ingrid Triller Tobo Rechts: Vase von Axel Salto | Fotos: Bukowskis Links: Erich und Ingrid Triller Tobo Rechts: Vase von Axel Salto | Fotos: Bukowskis
Oben: Gunnar Nylunds Igelvasen wurden 2018 für ca. 300 Euro verkauft. Unten: Die Vase von Axel Salto war einem Sammler 2015 mehr als 300.000 Euro wert. Rechts: ...diese Vase von Salto sogar mehr als 400.000 Euro | Fotos: Stockholms Auktionsverk, Phillips und Christie's Oben: Gunnar Nylunds Igelvasen wurden 2018 für ca. 300 Euro verkauft. Unten: Die Vase von Axel Salto war einem Sammler 2015 mehr als 300.000 Euro wert. Rechts: ...diese Vase von Salto sogar mehr als 400.000 Euro | Fotos: Stockholms Auktionsverk, Phillips und Christie's

Nordische Hölzer

Foto: Fredrik J Karlsson für Alvhem Foto: Fredrik J Karlsson für Alvhem

Kiefer und Birke stehen als Holzarten für Möbel- und Interior Design ganz oben auf der Liste. Und auch hier kommt der zunehmende Sinn für Nachhaltigkeit zum Tragen, denn diese heimischen Hölzer sind natürlich nicht so schwierig zu beschaffen wie beispielsweise Mahagoni oder Palisander.

Barstühel von Alvar Aalto | Foto: Bukowskis Barstühel von Alvar Aalto | Foto: Bukowskis

Singvögel

Den trendigsten Trend des Jahres sind aber eindeutig jene bezaubernden Gesellen, die unsere Gärten, Parks, Wiesen, Felder und Wälder bewohnen: Die Singvögel, die nach Eule und Flamingo allerorten in Erscheinung treten werden. Barnebys' Favoriten hierbei sind ganz klar die mechanischen Singvogelkäfige, die sich im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreuten und nun ein großes Comeback verdienen.

Links: Dieser mechanische Singvogelkäfig erzielte 2015 ca. 2.500 Euro. Oben: Teller von Birger Kaipiainen für Arabia. Unten: Das Schankgefäß Välkomma kostete 2017 ca. 3.900 Euro | Foto: Uppsala Auktionskammare und Bukowskis Links: Dieser mechanische Singvogelkäfig erzielte 2015 ca. 2.500 Euro. Oben: Teller von Birger Kaipiainen für Arabia. Unten: Das Schankgefäß Välkomma kostete 2017 ca. 3.900 Euro | Foto: Uppsala Auktionskammare und Bukowskis

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