Die Kunst des 19. Jahrhunderts blüht

...am 22. Februar im Wiener Auktionshaus Dorotheum. Die Versteigerung steht ganz im Zeichen dieses Jahrhunderts, das so vielerlei Veränderungen mit sich brachte. Sowohl was das Leben der Menschen betraf als auch in Bezug auf die Kunst.

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An seinem Beginn stand das Jahrhundert noch ganz im Zeichen des Klassizismus und des französischen Empire - ausgehend von Frankreich, wo Napoleon zunächst die Römische Republik, später jedoch das Römische Kaiserreich wieder aufleben lassen wollte. Nach den damit einhergehenden Kriegen, die ganz Europa erschüttert hatten, stand es den Menschen mehr im Sinn, sich ins Privatleben zurückzuziehen und von den guten alten Zeiten zu träumen. Der Biedermeier, die Romantik und der Historismus begannen ihren Siegeszug. Doch die gesellschaftlichen Veränderungen ließen sich nicht ignorieren. Bedingt durch die industrielle Revolution entstand die sogenannte Arbeiterklasse. In der Kunst zeigt nun der Realismus das Leben der Menschen ganz ohne Schnörkel. Mit dem Impressionismus begann man schließlich, sich von den bisherigen Kunststilen zu lösen und neue Wege einzuschlagen. Auch politisch deutete sich mehr und mehr an, dass die alten (monarchischen) Systeme bald der Vergangenheit angehören würden. Ebenfalls deutlich wird dieses mit dem Aufkommen des Jugendstils am Ende des Jahrhunderts, der eine Abkehr vom immer noch dominierenden Historismus darstellt (Jugendstil, frz. Art nouveau "Neue Kunst").

Bei der Versteigerung im Dorotheum kommt die ganze Bandbreite der Ölgemälde und Aquarelle des 19. Jahrhunderts unter den Hammer. Eine Auswahl der Werke möchten wir Ihnen im Folgenden präsentieren.

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Hier geht es zu allen großartigen Werken aus Auktion des Wiener Dorotheums.

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