Das Auktionshaus Kühlungsborn hält jedes Jahr drei Auktionen ab. Die letzte wird in diesem Jahr am 30. Dezember im Auktionshaus an der Ostsee stattfinden. Die Offerte umfasst Gemälde und Skulpturen, Uhren und Schmuck, Porzellan und Silber sowie Teppiche und Möbel.

Einige Highlights der Auktion möchten wir Ihnen nun im Folgenden präsentieren. Für nähere Informationen klicken Sie bitte auf die Abbildungen.

Zunächst sehen wir aus der Gemälde-Kategorie der Auktion zwei Damenportraits. Während das Bildnis einer jungen Frau aus Oberösterreich dem Realismus des 19. Jahrhunderts zuzuordnen ist, weist das folgende Werk eindeutig die avantgardistischen Züge des frühen 20. Jahrhunderts auf. Es wurde von der in Sankt Petersburg geborenen Malerin Alexandra Povorina geschaffen, deren Werk von französischen Malergrößen wie Henri Matisse oder Paul Cézanne beeinflusst worden war.

Beide Damen hätten sich gewiss über ein neues Schmuckstück gefreut, so wie dieses antike Collier, das mit Saat- und Türkisperlen besetzt ist. Das fein gearbeitete Stück ist nur ein Beispiel aus der schönen Schmuckofferte der Auktion.

Weitere Werke aus dem Bereich "Gemälde" sind diese beiden. Oben sehen Sie eine Ansicht des Hamburger Hafens, von der Hand des mehrfach ausgezeichneten Landschaftsmalers Friedrich Kallmorgen. Unten folgt eine belebte Szene von Heinrich Heuser, die ein Treffen der Darmstädter Sezession darstellt. Heuser war selbst Mitglied dieser Künstlervereinigung. 1919 war das Jahr seines Beitritts.

Das Projekt FLAGGE ZEIGEN" richtete sich 1994 gegen Gewalt und Fremdenhass. Das vorliegende Mappenwerk zu dieser Aktion umfasst 38 Künstlerplakate, u.a. von Georg Uecker, A. R. Penck, Christo oder Günther Grass.

Diese beiden plastischen Arbeiten könnten gegensätzlicher nicht sein. Die Bronze "Mannequin" wurde vom deutschen Bildhauer Emil Cimiotti geschaffen, der ein wichtiger Künstler des Informel ist und somit eine Art der abstrakten Darstellungsweise vertritt. Die Figurengruppe "Amor in Nöten" ist hingegen ein klassisches Produkt aus der Porzellanmanufaktur Meißen. Die feine Ausführung und die zarten Farben spiegeln auf anschauliche Art und Weise die Epoche der Empfindsamkeit, in der sie entstand, wieder.

Bei den Möbeln und Einrichtungsgegenständen der Auktion wollen wir uns nun rückwärts durch die Epochen bewegen. Den Anfang macht eine Lampe mit Bronzefuß, deren Bleiglasschirm ein bezauberndes Muster aus gelben Narzissen aufweist. Die Lampe wurde im frühen 20. Jahrhundert in den Tiffany Studios in New York hergestellt.

Als nächstes folgen zwei Möbelstücke aus der Epoche des Empire bzw. Klassizismus, die im frühen 19. Jahrhundert in Kunst und Dekoration vorherrschend war. Das auffälligste Stilmittel waren antikisierende Elemente.

Zum Schluss sehen Sie einen klassischen Aufsatzschrank des Barock. Das Möbelstück wurde um 1750 aus Nussholz furniert gearbeitet und auf beiden Türen mit figürlichen Einlagen aus Bein versehen.

Alle Objekte der aktuellen Versteigerung im Auktionshaus Kühlungsborn können Sie hier entdecken.