Ein Highlight der Auktionssaison - Meisterstücke bei Koller

Ein Feuerwerk der Kunst wird im Juni den Auktionshimmel erhellen. Mittelpunkt des Aufsehen erregenden Geschehens ist das Auktionshaus Koller in Zürich. Dort wird am 22. sowie am 24. und 25. Juni Schmuck, Design und vor allem Kunst versteigert, die sich am Besten mit "atemberaubend" beschreiben lässt. Namen wie Giacometti, Renoir oder Pissarro sind Ihnen doch bestimmt ein Begriff?

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Am 22. Juni stehen Schmuck sowie Armband- und Taschenuhren auf dem Programm. Der 24. Juni verwöhnt uns mit großartigen Werken des Impressionismus und der Klassischen Moderne, stilvollen Objekten des Jugendstils und des Art Déco sowie einer Auktion, die ganz den Werken Schweizer Künstler gewidmet ist. Am 25. Juni bilden Post War und Contemporary, Design sowie Grafik, Multiples und Fotografie den Abschluss dieser drei fantastischen Auktionstage. Die Vorbesichtigungen zu allen Auktionen können vom 11. bis 21. Juni besucht werden.

Jede der nun folgenden Versteigerungen ist schon ein Highlight an sich. Einige ganz besondere Objekte möchten wir Ihnen aber doch im Einzelnen präsentieren. Nähere Informationen zu den abgebildeten Objekten und den Auktionsbedingungen erhalten Sie durch das Anklicken der Bilder.

22. Juni, 14 Uhr - Schmuck

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22. Juni, 17 Uhr - Armband- & Taschenuhren

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24. Juni, 10 Uhr - Art Déco & Art Nouveau

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Gabriel Argy-Rousseau gründete 1901 zusammen mit Émile Gallé, Augustin und Antonin Daum sowie René Lalique die École de Nancy, die maßgeblich für die Entwicklung und Umsetzung des Jugendstils war, der hier im wahrsten Sinne des Wortes zu voller Blüte kam, denn die Motive für ihre Kunstobjekte, vor allem Glasarbeiten, fanden die Künstler in der Natur.

24. Juni, 14 Uhr - Impressionismus & Klassische Moderne

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Mit "Paysage avec meules, Osny" von Camille Pissarro ist in der Auktion ein Werk eines der bedeutendsten und produktivsten Maler des Impressionismus vertreten. Pissarro setzte sich vehement dafür ein, dass sich die impressionistische Malerei in der Kunstwelt etablieren konnte. Die Verkaufszahlen seiner Werke waren zu seinen Lebzeiten jedoch enttäuschend und er konnte seine Familie nur schlecht davon ernähren...

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Pierre-Auguste Renoir war ein Freund Pissarros. Oft malten die beiden, zusammen mit Claude Monet, nebeneinander stehend die gleichen Motive. Renoir war ebenfalls sehr produktiv. In seinem Nachlass fanden sich mehr als 6.000 Werke, darunter Bilder von tanzenden Menschen, Landschaften und Aktgemälde. Drei Werke des Künstlers werden in dieser Auktion angeboten.

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Dieses Stillleben ist dem Spätwerk Lovis Corinths zuzuordnen, es entstand im Jahr vor seinem Tod und zeugt von der großen Begabung des Malers, Farben gezielt einzusetzen. Mit seiner impressionistischen Malweise kommt jede Blüte des Straußes voll zur Geltung. Die leuchtenden Farben stehen im krassen Gegensatz zu den bereits verwelkenden Blüten. Corinth bringt damit die eigene Sterblichkeit zum Ausdruck.

24. Juni, 16 Uhr - Schweizer Kunst

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Dieses Triptychon von Giovanni Giacometti ist das Prunkstück der Auktion. Der Schweizer Maler erhielt den Auftrag, die Landschaft rund um den Kurort Films in Graubünden zu malen. Das Werk sollte einen Raum des dortigen Kurhauses schmücken. In derselben Auktion werden auch drei Aquarellstudien zu dem dreiteiligen Werk versteigert.

Giovanni Giacometti war zusammen mit Cuno Amiet Wegbereiter für den Post-Impressionismus in der Schweiz. Er studierte in München und Paris und wurde von den Werken Giovanni Segantinis, Vincent van Goghs und Paul Cézannes beeinflusst. Motive für viele seiner Gemälde waren die Schweizer Landschaft sowie seine Familie und Freunde. Auch von seinem Sohn Alberto werden einige Werke im Rahmen der Auktionen versteigert.

K8
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In der Auktion mit Schweizer Kunst ist Albert Anker mit sieben Werken - Aquarelle, Gemälde und eine Zeichnung - vertreten. Der Maler war in den verschiedensten Genres zuhause: Landschaften, Stillleben, historische oder religiöse Szenen und Portraits. Bei den letzteren zeichnete er sich vor allem durch die Darstellung von Kindern aus. Seine Portraits wirkten stets lebhaft, niemals stilisiert.

25. Juni, 11 Uhr - Design

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25. Juni, 14 Uhr - Post War & Contemporary

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Tony Cragg gehört zu den einflussreichsten bildenden Künstlern unserer Zeit. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit, die durch zahlreiche Ausstellungen, Auszeichnungen und Ehrungen gewürdigt wurde und wird, ist er auch mit der Ausbildung junger Künstler beschäftigt. Er lehrte an der Ecole des Beaux-Arts in Metz, der Hochschule der Künste in Berlin sowie an der Kunstakademie Düsseldorf, die er von 2009-2013 leitete.

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Anselm Kiefer behandelt in seinen Werken Themen der deutschen Geschichte und wird dabei auch durch mythologische Quellen inspiriert. Für seine Werke verwendet er die unterschiedlichsten, und manchmal unbrauchbar scheinenden, Materialien - eine Vorgehensweise, die er mit seinem Lehrer Joseph Beuys gemeinsam hat.

25. Juni, 16 Uhr - Grafik, Multiples & Fotografie

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Nachdem er schwer gezeichnet aus dem 1. Weltkrieg zurückkehrte, bot ihm seine neue Schweizer Heimat einen gewissen Schutz und Halt. Die dortige Landschaft und ihre bäuerliche Bevölkerung boten ihm zahlreiche Motive, die er vor allem in Druckgrafiken umsetzte.

Entdecken Sie hier die gesamte großartige Offerte des Züricher Auktionshauses Koller.