Die Versteigerungen finden im Auktionhaus in der Seestraße in Zürich statt. Sie beginnen an allen drei Tagen um 9 Uhr. Am 14. Dezember stehen Glas, Fayencen und Porzellan, Tischkultur, Jugendstil, Art Déco und Design, Miniaturen und Nippsachen, Silber, Kunsthandwerk und Ikonen sowie Teppiche, Flachgewebe und Ikonen auf dem Programm. Der nächste Auktionstag hält Asiatika und Antiken, Schmuck, Asseccoires de mode sowie Taschen- und Armbanduhren für interessierte Bieter bereit. Den Abschluss bilden am 16. Dezember Helvetica, Alte Grafik, Bücher, Schweizer und internationale Gemälde sowie Kunst des 20.-21. Jahrhunderts, Vintage Design und Klassiker, Möbel, Spiegel und Leuchter sowie Großuhren.

Die Objekte werden vom 3.-9. Dezember zur Besichtigung im Auktionshaus ausgestellt.

Sehen Sie nun einige Highlights der Auktion. Klicken Sie auf die Bilder, um zu weiterführenden Informationen zu den Objekten und den Auktionsbedingungen auf der Website des Auktionshauses zu gelangen.

Die Winterlandschaft des Schweizer Expressionisten Giovanni Giacometti stammt aus Zürcher Privatbesitz und war der Kunstwissenschaft bis vor Kurzem noch völlig unbekannt. Dargestellt ist der 3158 Meter hohe Piz de la Margna in der Nähe des Dorfes Maloja im Kanton Graubünden, wo Giacometti mit seiner Familie zeitweise lebte und wo viele seiner besten Arbeiten entstanden.

Ebenfalls ein winterliches Motiv kommt mit Alois Carigiets "Bauer mit Schlittengefährt" unter den Hammer. Das Werk ist mit einem Monogramm signiert und darüber vom Künstler mit der Zahl 62 datiert worden.

Fort aus der winterlichen Schweiz auf die indonesische Insel Java lockt uns der russische Künstler Vladimir Tretchikoff mit seinem exotischen Frauenportrait. Bei der Dargestellten handelt es sich um Leonora Frederique Henriette Moltema-Salomonson, einer halb Indonesierin, halb Niederländerin, die zwei Jahre lang Tretchikoffs Muse und Geliebte war und von ihm "Lenka" genannt wurde.

Mit diesem Aquarell Le Corbusiers kehren wir nach Europa zurück. Der schweizerisch-französische Architekt und Künstler hat sein Werk selbst signiert und datiert. Zudem bestätigt die Fondation Le Corbusier seine Echtheit.

Einen außergewöhnlichen Bildträger für ein Stillleben wählte Pablo Picasso mit diesem Keramikteller. Entworfen hat ihn das Künstlergenie in der Manufaktur Madoura in Vallauris, wo er ab 1948 seinen Wohnsitz hatte. Picasso arbeitete in dieser Schaffensphase viel mit Tonerde und einige unverwechselbare Arbeiten entstanden, die den Ort mit seinen vielen traditionellen Töpfereien zu neuem Aufschwung verhalfen.

Nicht nur aus Ton lassen sich Kunstwerke erschaffen, sondern auch aus Glas. Das beweisen die schönen Jugendstilarbeiten von Gallé und Tiffany, die in der Auktion zum Aufruf kommen. Das nachfolgende Modell wurde um 1902 von Louis Comfort Tiffany geschaffen und besticht mit seinem irisierenden Dekor.

Ebenfalls sehr dekorativ sind diese bronzenen Wandleuchter mit polychromen Emailleblüten. Sie werden dem Wiener Emailleur Christoph von Jünger zugeschrieben. Ähnliche Arbeiten befinden sich in den Chinesischen Kabinetten von Schloss Schönbrunn, die dort um 1755/60 installiert wurden. Aus der gleichen Zeit stammen auch die beiden vorliegenden Appliken.

Erneut in exotischere Gefilde versetzen uns Objekte aus Fernost oder dem Alten Ägypten. Aus Nordchina stammt diese feuervergoldete Bronzefigur des Arhat Gopaka. Arhat bedeutet "Der Würdige" und stellt nach buddhistischen Vorstellungen einen praktizierenden Gläubigen dar, der jede Art von Gier, Hass und Verblendung abgelegt hat und somit das Nirwana erreichen kann.

Das Kalksteinrelief stammt aus der 5.-6. Dynastie des Pharaonenreiches am Nil. Das Relief war einst Teil einer Scheintür, die zu einem Grab gehörte. Abgebildet ist ein Beamter, bei dem es sich wohl um den Grabinhaber handelt. Die Inschrift hat das Totenmahl sowie die Versorgung des Toten im Jenseits zum Inhalt.

Viele großartige Objekte haben auch wieder die Uhren- und Schmuckauktionen zu bieten. Bei den Uhren überzeugen uns Modelle von Omega, IWC, Audemars Piguet, Blancpain, Jaeger Le Coultre oder Patek Philippe. Beim Schmuck finden wir Pretiosen von Van Cleef & Arpels, Cartier, Bulgari oder Tiffany. Aber auch die "namenlosen" Stücke können sich in jedem Fall sehen lassen, wie dieses elegante Negligé-Collier beweist.

Den Abschluss unseres kleinen Überblicks soll nun dieser außergewöhnliche Schrankkoffer von Prada bilden. Bei dem exklusiven Stück mit gelbem Straußenleder und bunter Seide in Federoptik handelt es sich um eine Einzelanfertigung aus dem Jahre 2007.

Entdecken Sie noch weitere fantastische Objekte der aktuellen Auktion von Schuler hier bei Barnebys.

Beachten Sie bitte, dass in einer Online-Auktion am 12. Dezember etwa 4000 weitere Lose versteigert werden. Sie sind im Katalog des Auktionshauses ab der Nr. 5000 zu finden.