In der Auktion am 3. Dezember werden insgesamt 375 Positionen versteigert. Darunter befinden sich u. a. Gemälde und Aquarelle, Skulpturen und Plastiken, Porzellan, Uhren sowie viele interessante Objekte in der Kategorie "Varia". Die Versteigerung von Handtaschen so bekannter Firmen wie Hermès, Louis Vuitton oder Yves Saint Laurent rundet das reichhaltige Angebot schließlich ab.

Die Auktion beginnt um 13 Uhr. Zuvor können alle Objekte vom 28. November bis 2. Dezember jeweils von 9 bis 17 Uhr im Auktionshaus vorbesichtigt werden. Dies ist auch noch am Auktionstag von 9 bis 13 Uhr möglich. Einige unserer Highlights möchten wir Ihnen aber schon jetzt präsentieren.

Der Fokus der Auktion liegt auf der Kategorie "Schmuck", die mit 269 Losen am stärksten vertreten ist. Die Stücke stammen aus verschiedenen Nachlässen und wurden teilweise von bekannten Herstellern in aufwändiger Handarbeit gefertigt. Neben Einzellosen können auch ganze Schmuckensembles ersteigert werden.

Eine kleine aber sehr feine Abteilung der Auktion bilden Gemälde und Aquarelle mit 11 Positionen. Die Künstler sind teilweise namentlich bekannt und mit hervorragenden Werken vertreten.

Der französische Maler Delphin Enjolras hatte sich nach seinem Studium in Paris zunächst auf die Landschaftsmalerei konzentriert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wechselte er jedoch zur Darstellung junger, eleganter Frauen über, die er in zarten Pastelltönen festhielt. Die Szenen werden dabei meist von einer einzelnen Lichtquelle, wie einer Lampe oder einem Kamin, beleuchtet.

Die in Hamburg geborene Malerin Minna van Heeren widmete sich bevorzugt Genreszenen aus dem bäuerlich-ländlichen Bereich. Die vorliegende Arbeit mit der feinen Darstellung eines Mädchens mit drei Katzen ist ein schönes Beispiel für die Arbeit der Künstlerin.

Wie auch Minna van Heeren brachte sich der französische Maler mit spanischen Wurzeln Narcisse Virgile Diaz das Malen größtenteils selbst bei. Sein Hauptaugenmerk lag auf der Landschaftsmalerei, die er gerne durch reale oder mythologische Personen ergänzte.

Diese in Jerusalem gefertigte "Topographie des Heiligen Landes" aus dem 18. Jahrhundert ist eine wahre Seltenheit, der auch die transportbedingten Faltspuren in ihrer Besonderheit nichts anhaben können. Nach seiner Ankunft in Europa wurde das Gemälde auf einen Rahmen gezogen.

Interessierte Bieter haben die Möglichkeit persönlich oder telefonisch an der Auktion teilzunehmen. Auch Vorgebote in schriftlicher Form oder über den Onlinekatalog nimmt das Auktionshaus gerne entgegen.

Entdecken Sie hier den gesamten Katalog der 92. Auktion von Gert Müller hier.