Die Auktion beginnt am 3. Dezember um 10 Uhr mit der Kategorie Bücher. Bis zum Abend folgen Grafik, Aquarelle und Zeichnungen, Sächsische Künstler, Skulpturen und Bronzen, Gemälde, Glas, Keramik, Porzellan, Schmuck, Uhren, Volkskunst, Spielwaren, Silber und Versilbertes, Zinn, Möbel und Einrichtungen, Varia, Münzen, Medaillen und Briefmarken, Militaria und schließlich Moderne Kunst.

Die Vorbesichtigungen zur Auktion finden vom 26. November bis 1. Dezember statt. Eine kleine Auswahl aus den vielen interessanten Objekten möchten wir Ihnen aber schon jetzt im Folgenden präsentieren.

Mit 514 Positionen ist das Porzellan in der Auktion am stärksten vertreten. Der Großteil davon wiederum stammt aus der Manufaktur Meissen und umfasst Objekte aus drei Jahrhunderten. Aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt beispielsweise eine Kranenkanne, die mit Hafenszenen bemalt wurde und dem damals vorherrschenden Rokoko-Stil entspricht.

Ein Jahrhundert später entdeckte man diesen Stil wieder neu. Die Meißner Manufaktur griff diesen Trend auf und erschuf prächtige, üppig mit Putten und Blumen verzierte Objekte, wie Kerzenleuchter, Vasen und Kaminuhren. In der Auktion können mehrere dieser prachtvollen Stücke ersteigert werden.

Auch die Antike war ein beliebtes Stilmittel des historisierenden 19. Jahrhunderts, was bei dieser Amphorenvase zum Ausdruck kommt. Mit einem völlig neuen Formenrepertoire betrat am Ende jenes Jahrhunderts schließlich der Jugendstil die Bühne der bildenden Kunst. Und auch hierzu gibt es in der Auktion interessante Figuren zu kaufen, wie diese beiden Tänzerinnen.

Ebenso abwechslungsreich präsentieren sich die Gemälde der Auktion. In jeweils einer eigenen Kategorie werden dabei moderne Arbeiten sowie sächsische Künstler behandelt. Diese beiden Kategorien umfassen neben Gemälden auch andere Kunstobjekte.

Der gebürtige Norweger Johan Christian Clausen Dahl war ein Landschaftsmaler der Romantik, der hauptsächlich in Dresden lebte und arbeitete. Gemälde, in denen er seine Wahlheimat festhielt, sind auf dem Kunstmarkt nur selten zu finden, was dieses Los zu einem ganz besonderen macht.

Wilhelm Lachnit wählte für den Bildaufbau dieses Portraits Vorbilder aus der Malerei der Renaissance. Dargestellt ist vermutlich seine spätere Schwägerin Helene Tischer. Das Werk war Teil der Ausstellung "Deutsche Kunst - Düsseldorf 1928", ein entsprechender Ausstellungsaufkleber befindet sich auf der Rückseite.

Ebenso wie die Werke aus früheren Epochen, ist die Zeitgenössische Kunst in der Auktion vertreten. Oben sehen Sie ein zweiteiliges Werk der Künstlerin Lydia Thomas, das die fortgeführte Bewegungsstudie eines Mannes darstellt. Unten folgt ein Siebdruck von Neo Rauch, das nur in geringer Auflage herausgegeben wurde und daher auf dem Kunstmarkt nur selten zu finden ist.

Ein sehr interessantes Stück unter den Antiquitäten ist sicherlich dieses Standgerät der Polyphon Musikwerke. Polyphon ist gleichsam ein Synonym für derartige mechanische Musikinstrumente, die um 1900 hergestellt wurden und Musik von Lochplatten abspielten. Das vorliegende Exemplar enthält 18 solcher Platten.

Bezaubernder Schmuck und Uhren runden das Angebot der Auktionshauses schließlich ab. Stellvertretend für alle Objekte dieser Kategorien haben wir zwei Exemplare für das weibliche Handgelenk herausgesucht. Dabei besticht das Weißgoldarmband mit seiner interessanten Kombination aus Diamanten und blauer Emaille.

Wer nicht persönlich an der Auktion teilnehmen kann, hat die Möglichkeit ein Vorgebot einzureichen. Dies kann in schriftlicher Form geschehen oder über den Onlinekatalog auf der Homepage des Auktionshauses.

Entdecken Sie noch weitere tolle Objekte aus dem aktuellen Katalog des Auktionshauses Heickmann bei Barnebys.