Die Auktion am 2. und 3. Dezember umfasst mehr als 3.400 Lose. Es handelt sich um eine Universalauktion mit seltenen und gesuchten Exemplaren, bei der Stücke aus China und Südostasien im Besonderen vertreten sind.

Die ersten 698 Lose werden am 2. Dezember von 9-13 Uhr versteigert. Um 14 Uhr geht es weiter mit den Losnummern 699-1.690. Auch am zweiten Auktionstag, dem 3. Dezember finden die Versteigerungen um 9 Uhr (Lose 1.691-2.422) und 14 Uhr (Lose 2.423-3.427) statt.

Sehen Sie nun einige Highlights aus verschiedenen Kategorien der Auktion. Nähere Informationen erhalten Sie durch das Anklicken der Abbildungen.

China - Gold-Dollar (Yuan) ohne Jahr (1916), Republik 1912-1949

Schätzpreis: 25.000 EUR

Aus China & Südostasien stammen diese beiden goldenen Exemplare. Die Gedenkmünze aus China zeigt den Militärführer und kurzzeitigen Kaiser Shi-kai Hung Hsien. Die Goldmedaille aus Thailand wurde unter König Rama V. von Siam geprägt. Anlass war die Bade- und Haarschneidezeremonie seines Sohnes Prinz Maha Vajrunhi.

Eine römische Goldmünze von größter Seltenheit ist dieser unter Octavian (später Kaiser Augustus) posthum geprägte Aureus von Gaius Julius Caesar. Octavian, der Neffe und Adoptivsohn Caesars, war nach dessen Ermordung Teil der Regierung Roms und sorgte für die Vergöttlichung seines Onkels.

Die Altdeutschen Goldmünzen und -medaillen wurden in verschiedenen Städten und Gebieten des deutschen Reiches geprägt. Der Stadt-Dukat aus Nürnberg zeigt den römisch-deutschen Kaiser Leopold II., der im Jahre 1790 zum Kaiser gekrönt worden war. Den Stadt-Dukat aus Rostock ziert der Titel Ferdinands III., der 1636 zum römisch-deutschen König gewählt worden war und ein Jahr später seinem Vater als römisch-deutscher Kaiser nachfolgte.

Die altdeutsche Münze wurde anlässlich der Vermählung des bayerischen Kurfürsten Maximilian III. Joseph mit der sächsischen Prinzessin Maria Anna geprägt. So ist das neue Herrscherpaar auf der Vorderseite in einem Doppelportrait im Profil wiedergegeben.

Die Offerte umfasst auch einige Reichsgoldmünzen, wie diese aus dem Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz von 1905. Sie zeigt im Profil den Landesvater Adolf Friedrich V., der von 1904 bis 1914 Herrscher in dem nordostdeutschen Kleinstaat war.

Sehr schön ist auch das Angebot weiterer ausländischer Münzen. Darunter ein vollständiges, limitiertes Set neuseeländischer Silbermünzen, die 1935 unter König George V. von Großbritannien geprägt worden waren. Neuseeland war damals Teil des British Empire und gehört heute zum Commonwealth of Nations, weshalb der britische Monarch dort noch immer Staatsoberhaupt ist.

Von 1809 bis 1813 machte Kaiser Napoleon die kroatischen Gebiete des Habsburgerreiches zur „Provinces Illyriennes“. Aus dieser kurzen Epoche stammt auch diese Franc-Münze, die während der Belagerung durch die Österreicher, die ihre Gebiete gerne wieder zurück haben wollten, geprägt worden war.

Die Auktion umfasst nicht nur einzelne Münzen, sondern auch ganze Sammlungen. Unter den ausländischen Münzen wäre dabei dieses Los aus Frankreich zu nennen, das drei Einzelsammlungen umfasst: Jahrgangssammlung (Kursmünzen) 850 Stück (1897-2001), Typensammlung von 27 Münzen (1610-1793) und eine Städte-ECU Sammlung (1988-1995) von 107 Stücken.

Neben der persönlichen und telefonischen Teilnahme an der Auktion, ist auch eine Live-Teilnahme via Internet möglich. Ebenso bietet der Online-Katalog die Möglichkeit, Vorgebote abzugeben, was auch in schriftlicher Form erfolgen kann.

Entdecken Sie noch weitere interessante Münzen der Teutoburger Münzauktion hier bei Barnebys.