Von erhabener Transparenz und Helligkeit sind sie, die herausragend gearbeiteten Glasobjekte aus dem Hause Lalique. Hinter der Firma steht ihr Gründer René-Jules Lalique, der aus seinem Namen eine Marke von internationalem Renommee gemacht hat und dessen Erben seinen kreativen Geist in der heutigen Zeit weiterleben lassen.

Im aktuellen Auktionskatalog von Vendu Notarishuis können Sie einige besondere Parfum-Flakons von Lalique entdecken, die hervorragende Beispiele dafür sind, wie man aus Kristall echte Kunstwerke schaffen kann.

René Lalique kam 1860 in Aÿ-en-Champagne im französischen Département Marne zur Welt. Zwei Jahre später zog er mit seiner Familie nach Paris, wo er später sein Glasimperium aufbauen würde.

Lalique ließ sich in Paris und London als Zeichner und Juwelier ausbilden. Danach entwarf er zunächst Schmuckstücke für andere Firmen, darunter Cartier. Ab 1885 verfügte er über eine eigene Werkstatt und begann, seine Designs selbst um zu setzen.

Lalique begann für seine Stücke neue Materialien heranzuziehen, die bis dato in der Schmuckbranche eher unüblich waren, darunter natürlich auch Glas. Laliques Schmuck erfreute sich schon bald äußerster Beliebtheit, sodass Lalique 1890 ein Geschäft in vornehmer Lage in Paris eröffnen konnte.

Zu seinen illustren Kunden zählte auch Sarah Bernhardt, die als die beste Schauspielerin ihrer Zeit gefeiert wurde. Zudem konnte sich René Lalique über viele Auszeichnungen und die Anerkennung seiner Arbeit  freuen. So wurde der „Erfinder des modernen Schmucks“, wie er schon bald genannt wurde, zunächst zum Ritter und dann zum Offizier der französischen Ehrenlegion ernannt. Seine Kreationen wurden

Im Jahr 1905 eröffnete Lalique ein Geschäft an der Place Vendôme, wo er neben Schmuck auch Glaswaren aus seiner Werkstatt präsentierte. Dort verliebte sich der Parfumeur François Coty in die Kunstwerke Laliques. Er bat ihn, für seine Parfums kunstvolle Flakons zu erschwinglichen Preisen zu entwerfen. Diese geschäftliche Verbindung sollte den besten Juwelier des Jugendstils in einen Meister der Glaskunst des Art Deco verwandeln.

1913 kaufte Lalique eine Werkstatt für Glaswaren in Combs-la-Ville, wo er seine Entwürfe in Serienproduktion ausführen lassen konnte. 1921 baute er schließlich im elsässischen Wingen-sur-Moder eine neue Fabrik, die noch bis heute besteht.

Alle vorgestellten Stücke kommen am 12. Juni in der Design-Auktion des niederländischen Hauses Vendu Notarishuis zum Aufruf. Sei wurden in limitierten Auflagen von Lalique France hergestellt und verfügen über eine Signatur und ein Zertifikat.

Entdecken Sie den aktuellen Katalog hier bei Barnebys.

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